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Villingen-Schwenningen Asylbewerberheim beschäftigt Landtag

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In der Alleenstraße in Schwenningen sollen Asylbewerber untergebracht werden. Foto: Falke

VS-Schwenningen - Die geplante Asylbewerberunterkunft in der Alleenstraße liegt erst einmal auf Eis. Das haben Anwohner über ein Petitionsverfahren erwirkt. Der Landtag soll nun über die Unterbringung von rund 140 Asylbewerbern entscheiden. Somit wird es voraussichtlich Monate dauern, bis Asylbewerber in die alte Wigo-Fabrik einziehen können. Wie bereits ausführlich berichtet, benötigt der Landkreis nach wie vor händeringend weitere Unterkünfte für die weiter wachsende Zahl von Asylbewerbern. Mit Gebäuden in der Alleenstraße und in der Schubertstraße in Schwenningen sowie in der Herdstraße in Villingen hoffte die Kreisverwaltung auf eine gute Lösung. Noch im Januar ging Jürgen Stach, Leiter des Sozialdezernat, davon aus, dass besonders die Alleenstraße eine schnelle Lösung sein werde. Die Baugenehmigung und der Mietvertrag mit Besitzer Halil Koyuncu sind bereits unter Dach und Fach.

Doch die Alleenstraße rückt mit dem Petitionsverfahren in weite Ferne. "In anderen Fällen hat es Monate bis zu einem halben Jahr gedauert, bis der Landtag über ein Verfahren entschieden hat", so der Pressereferent des Regierungspräsidiums Freiburg, Joachim Müller-Bremberger. Er bestätigte gestern, dass das zuständige Ministerium bereits Akteneinsicht zum Fall der Alleenstraße angefordert hat.

Damit haben die Anwohner zur ehemaligen Wigo-Fabrik zunächst viel Zeit gewonnen. Von Beginn an gab es aus der unmittelbaren Nachbarschaft der alten Fabrik erhebliche Bedenken und Proteste gegen die Umnutzung des Gebäudes. Sowohl Ängste gegenüber so vielen fremden Menschen als auch Sorgen in Bezug auf die menschenwürdige Unterbringung wurden von den Nachbarn vorgebracht.

Nun hat ein Anwalt das Petitionsverfahren eingereicht. Damit wolle er den Verwaltungsweg umgehen. "Dieses Vorgehen ist eigentlich dazu gedacht, dass Bürger dann noch den Landtag anrufen können, wenn alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft sind", erklärt Joachim Müller-Bremberger. Dies sei sehr aufwendig und benötige entsprechend Zeit.

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Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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