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Villingen-Schwenningen Asphalteinbau: Auf der B 33-Baustelle brummt es

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Derzeit wird auf der B 33 der Asphalt eingebaut. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - "Das ist richtiges Straßenbau­wetter", sagt Projektleiter ­Michael Waidele vom Regierungspräsidium (RP), grinst und betont: "Über solche Tage auf der Baustelle freut man sich - wenn es richtig brutzelt!" Während der Verantwortliche seitens des RP auf dem zu sanierenden Abschnitt der Bundesstraße auf Höhe von Villingen vorbeischaut, brummt es richtig. Denn die Asphaltarbeiten auf der westlichen Fahrbahn sind in vollem Gange.

Nachdem die zuständigen Baufirmen die beschädigten Schichten abgefräst, die ­Brückenhälften saniert, die Verkehrsinseln sowie den 150 Meter langen Beschleunigungsstreifen von der Wieselsbergstraße neu gebaut hat, geht es diese Woche nun an das Eingemachte. Auf dem am Samstag aufgetragenen Haftkleber werde nun der Asphalt eingebaut. Bis zu 2000 Tonnen Asphalt werden pro Tag eingearbeitet – das sind etwa 80 Lkw-Ladungen. Das Material werde dabei aus Mischanlagen in Villingen sowie Zimmern an die Baustelle transportiert. Mit zwei Asphaltfertigern ist das Team der zuständigen Firma Stumpp vor Ort, um insbesondere im Bereich der Auf- und Abfahrten einen möglichst nahtlosen Einbau zu ermöglichen.

Arbeiten bei 170 Grad

Einer der wichtigsten Männer an diese Tagen ist dabei der Chef der Einbau-Kolonne Erik Varchmin. "Der Asphalt ist etwa 170 Grad heiß", berichtet er von den Rahmenbedingungen, die vor Ort herrschen. Innerhalb von einer Minute sei ein Einbau von vier Metern Asphalt möglich. Varchmin: "Am besten ist es dabei, wenn wir kontinuierlich fahren – umso weniger wir unterbrechen, umso ebener wird es."

Damit der Nachschub für die Materialschlacht gesichert ist, stünden immer etwa drei Lastwagen mit frischem Asphalt bereit, um die Asphaltfertiger zu bestücken. Anschließend werde die Schicht gewalzt, ehe nach der Binderschicht die oberste Deckschicht kommt. 30 Beschäftige sind deshalb derzeit gleichzeitig vor Ort, um einen reibungslosen Ablauf auf der Großbaustelle zu sichern.

Bis Ende der nächsten Woche, so erklärt Bauleiter Achim Schöck von der Firma Stumpp, soll der Einbau abgeschlossen sein. Anschließend stehen die Arbeiten am Bankett sowie die Installation der Schutzplanken, um danach Markierungen, Leitpfosten und die Beschilderung anzubringen. Etwa bis Mitte Juli sollen dann die Arbeiten auf der westlichen Fahrbahn ein Ende finden – dann erfolgt der Seitenwechsel.

Drei Auffahrten sollen bald fertig werden

Zu diesem Zeitpunkt sollen, so RP-Projektleiter Waidele, auch die Auffahrten an der Vockenhauser Straße (Wüba), Wieselsbergstraße und an der Kreuzung in Richtung Marbach wieder befahrbar sein. Die Auffahrt am Landratsamt benötige aufgrund des Umbaus des Radwegs (wir haben berichtet) etwas mehr Zeit. Grundsätzlich erwartet Waidele jedoch, dass sich die Lage verkehrstechnisch deutlich entspannt – auch wenn ihm bislang keinerlei Probleme zugetragen wurden.

Während der Asphaltarbeiten ist die Geschwindigkeit in den betroffenen Bereichen auf 20 Stundenkilometern beschränkt. Zum Schutz der Bauarbeiten werde die Geschwindigkeit teilweise auch kontrolliert. Waidele: "Wir setzen Warnposten ein, um für die Sicherheit zu sorgen."

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