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Villingen-Schwenningen Angler aus Villingen und Pontarlier bestärken ihre Freundschaft

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Die Vorsitzenden machen es Schulter an Schulter vor: ­Christian Föhrenbach (links) und Jean-Claude Poux beim Zielwerfen ­im Kurpark. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Villingen-Schwenningen. 1964 begann für die Stadt Villingen ein neues Kapitel in Sachen Europa: Mit der französischen Stadt Pontarlier im Departement Doubs wurde eine Städtepartnerschaft begründet.

1967 aber begann eine Geschichte, die im Rahmen von Städtepartnerschaften recht einmalig ist. Die Anglergesellschaft Villingen, ein Traditionsverein, der 1919 gegründet wurde, beschloss, in die Partnerschaft aktiv einzugreifen und nahm Kontakt zu ihrem französischen, recht jungen Verein auf: der als "Association Agréée de Pêche et de Protection du Milieu Aquatique" erst 1962 gegründetem Verein "La Truite Pontissalienne Lac Saint-Point". Seither treffen sich die beiden Anglervereine regelmäßig zweimal pro Jahr, sowohl in Frankreich als auch in Villingen. Zum Gedankenaustausch, zum Austausch kulinarischer Köstlichkeiten – und natürlich zum Angeln. Und so gibt es nun gleich zwei Jubiläen: Zum einen sind die Vereine seit 50 Jahren befreundet, zum anderen fand am Wochenende ein Bürgermeister-Empfang statt, um das 100. Freundschaftstreffen beider Vereine gebührend zu feiern.

Wo anders als im Franziskaner in Villingen wäre ein besserer Treffpunkt, diese Freundschaft zu feiern und zu ehren. Der Erste Bürger­meister Detlef Bührer begrüßte die Gäste aus der Partnerstadt, übersetzt durch Catherine Martinez, die auch die deutsch-französische Gesellschaft vertrat. Diese Freundschaft beweise, dass sie gelebt wird, erkannte Bührer an. Vereine, Institutionen und Schulen seien die treibenden Kräfte der Städtepartnerschaften. Es sei nur gerecht, diesen 50. Geburtstag einer Freundschaft zu begehen. "Fischen ist für den Frieden sicher nicht notwendig, aber die Qualitäten eines Anglers sind dieselben, wie sie ein guter Diplomat braucht", betonte der Erste Bürgermeister.

Sein Pendant auf der Seite der Franzosen, René Emilli, unter anderem direkt für die Städtepartnerschaft verantwortlich, lobte die Partnerschaft sowohl der Städte als auch der beiden Vereine als eine sehr gute Sache. "Wenn wir in Villingen sind, gehen wir niemals mit leeren Händen zurück", wusste er.

Christian Föhrenbach, Vorsitzender der Anglergesellschaft Villingen, sprach von einem Angler-Triathlon, der bei den Treffen stattfinde: "Fischen, essen, trinken". Angeln sei auch Gewässerschutz, denn "wir Angler sind diejenigen, die in jedem Frühjahr Unmengen an Müll aus Flüssen, Bächen und Seen holen", machte Föhrenbach deutlich, dass Angeln nicht nur aus Essensbeschaffung besteht.

Anschließend zeichneten der Vereinsvorsitzende und sein französischer Kollege Jean-Claude Poux die Teilnehmer der ersten Stunde aus: auf französischer Seite Guy ­Charberet und Bernard Grenier, auf Seite der Villinger ­Peter Lott, Hansjörg Föhrenbach, Ludwig Dufner, ­Hermann Binder und Harald Kirchgeßner.

Die Präsidenten der beiden Verbände, Gerard Mougin für die Franzosen und Gerard Arnold vom Landesfischereiverband Baden-Württemberg, Bezirk Baden, ehrten die Vorsitzenden der beiden Vereine, die diese außergewöhnliche Freundschaft stets förderten. Dies waren auf Villinger Seite die ehemaligen Vorsitzenden Ludwig Dufner, Peter Lott, Wolfgang Podszuck und Christian Föhrenbach, auf Seiten Pontarliers waren dies der einstige Vorsitzende Guy Chabaret und der Partnerschaftskoordinator Bernard Grenier sowie Jean-Claude Poux und Koordinator Philippe Debois. Auch die Europäische Gemeinschaft stand nicht zurück: Beide Vereine erhielten die Ehrenmedaille für europäische Verdienste.

Neben dem Essen und privaten Treffen gab es diesmal, beim 100. Treffen, zwar keine Gelegenheit zum Angeln, dafür fand am Sonntagvormittag im Kurpark ein Zielwerfen mit der Angel in den Disziplinen Vor- und Rückhandwurf statt.

 
 

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Cornelia Spitz

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