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Villingen-Schwenningen Am Krebsgraben herrscht teils Chaos

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Samstags staut es sich am Krebsgraben zum Teil gewaltig. Foto: privat

VS-Villingen - Blockierte Radwege, Autos auf dem Gehweg und Staus: Die Situation am Krebsgraben stellt sich teils chaotisch dar. Nun hat die Stadt erste Maßnahmen getroffen, um die Situation zu entschärfen – die wiederum von einigen Autofahrern kritisiert wird.

Weil Autofahrer den Fahrradstreifen als Abbiegespur für den Recyclinghof genutzt haben, hat die Stadt ein neues Leitsystem angebracht. Dieses sorgt derzeit aber für größere Staus, weil den wartenden Autoschlangen mittlerweile nicht mehr ausgewichen werden kann. Kritik an der Maßnahmen lässt deshalb nicht lange auf sich warten.

Leitbaken sollen Radstreifen freihalten

Doch von Anfang an. Wie die Stadt auf Anfrage unserer Zeitung berichtet, hätten in der Vergangenheit immer wieder Fahrzeuge, die auf Zufahrt zum Recyclinghof warten, auf dem Radfahrstreifen gehalten und ihn komplett versperrt. "Es gab Beschwerden von Radfahrern deswegen", berichtet Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadtverwaltung. Die Stadt sei deshalb mit der Verkehrskommission vor Ort gewesen und habe sich für fest installierte Leitbaken entschieden, um den Radfahrstreifen freizuhalten.

Doch die wiederum sorgen seit der Installation für reichlich Verdruss unter den Autofahrern. Während der Begutachtung durch unsere Redaktion vor Ort kritisierte ein Verkehrsteilnehmer die von der Stadt umgesetzte Lösung lautstark. Denn: Seitdem die Baken den Fahrradweg freihalten, würden sich Autoschlangen bis zur Kreuzung an der Peterzeller Straße bilden. Denn aufgrund einer fehlenden Abbiegespur stockt nun der gesamte Verkehr in diesem Bereich.

Corona-bedingte Wartezeiten am Recyclinghof

Das liegt vor allem daran, dass dieser Straßenabschnitt im Zuge der Sanierung deutlich schmaler gestaltet wurde, während die Stadt dem Gehweg mehr Platz eingeräumt hat. Dorthin weichen – auf der Gegenseite – die Autofahrer auch aus, wenn sie die wartenden Autofahrern umkurven, die links in Richtung Rewe-Markt abbiegen möchten. Kurzum: Es herrscht Chaos.

Die Stadt macht in diesem Zusammenhang gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsamt darauf aufmerksam, dass der Recyclinghof inzwischen auch am Mittwoch offen hat, "was offenbar sehr viele Leute nicht wissen", so Brunner. Man hofft deshalb insbesondere darauf, dass die – zum Teil auch coronabedingten – Wartezeiten am Recyclingzentrum bald zurückgehen und die Situation damit entschärft wird. Brunner: "Die Situation in der Straße wird weiter beobachtet."

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