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Villingen-Schwenningen Am Ende der Demonstration fließt Blut

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Polizisten beobachten in Köln eine Demonstration gegen die türkische Offensive. Bei einer ähnlichen, aber kleineren, Veranstaltung in Villingen kam es nun zu Unruhen. (Symbolbild) Foto: dpa

Villingen-Schwenningen - Am Rande einer Versammlung zum Thema "Protest gegen den Angriff der Türkei auf Nordsyrien" ist es am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr zu einer blutigen Auseinandersetzung in der Villinger Innenstadt gekommen. Der bei der Stadt angemeldeten Demonstration wohnten etwa 80 Teilnehmer auf dem Osianderplatz bei, wie die Polizei mitteilt. Sie wollten gegen den Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien protestieren.

Im Anschluss an die Kundgebung vor dem Franziskaner zogen die Demonstranten dann weiter durch das Rietviertel – diesmal unangekündigt und ohne Genehmigung. Vor der Gaststätte eines türkischen Vereins in der Bogengasse gipfelte der Demonstrationszug in eine Auseinandersetzung zwischen den kurdischen Demonstranten und den türkischen Vereinsmitgliedern.

Ein Videomitschnitt, das im Internet veröffentlicht wurde und unserer Zeitung vorliegt, zeigt derweil die eskalierende Situation am Vereinslokal: Gegenseitige, wilde Beschimpfungen von beiden – kurdischen und türkischen – Seiten, dazwischen immer wieder die Polizeieinsatzkräfte, die die Demonstranten zum Weitergehen auffordern und ebenfalls beschimpft werden "Wir haben hier einen Verletzten", ruft ein Mann in die Menge, eine Blutlache ist am Boden des Vereinslokals zu sehen.

Wie zu vernehmen ist, soll die Auseinandersetzung zwei verletzte Personen gefordert haben. Ob die Verletzungen durch Schläge oder durch Fremdeinwirkung passiert sind, darüber macht die Polizei keine Angaben.

Die genauen Abläufe und wie es zu der Auseinandersetzung kam, versucht die Polizei nun zu klären. "Da es viele Beteiligte waren, gibt es unterschiedliche Aussagen und die Informationen sind zum Teil diffus", erklärt Sarah König, Polizeisprecherin beim Polizeipräsidium Tuttlingen, auf Nachfrage.

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