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Villingen-Schwenningen Aidshilfe hofft auf finanzielle Unterstützung

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Beim Brunch tauschte sich OB-Kandidat Jörg Röber mit Mitgliedern der Aidshilfe Schwarzwald-Baar-Heuberg über die über die Arbeit des Vereins aus. Foto: Röber Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Auf Einladung von Bernd Uwe Ayasse hat der OB-Kandidat Jörg Röber die Aidshilfe Schwarzwald-Baar-Heuberg (SBH) in der Güterbahnhofstraße in Villingen zum Brunch besucht.

Bei Brötchen und Kuchen informierte sich Röber über die Arbeit des Vereins. Angefangen von den Arbeitsschwerpunkten des Vereins in der Präventionsarbeit zum Beispiel an Schulen und in der Beratung und Betreuung von Betroffenen bis zu konkreten Problemen der Finanzierung und mangelnder öffentlicher Wertschätzung wurde in knapp zwei Stunden ein breites Spektrum an Themen besprochen. Mit inzwischen zwei hauptamtlichen Mitarbeitern konnte die Aidshilfe ihr Angebot im vergangenen Jahr erheblich ausweiten. Dies kommt nicht nur den Betroffenen und ihren Angehörigen zu Gute, sondern ermöglichte auch eine Ausweitung der Präventionsarbeit.

"Was Sie mit Ihren Mitgliedern und Mitarbeitern leisten, ist beeindruckend und verdient großen Dank", zeigte sich Jörg Röber beeindruckt. Der Vorsitzende Bernd Uwe Ayasse und Christine Müller vom Vorstandsteam des Vereins berichteten aber auch von der schwierigen finanziellen Situation. Wenngleich der Verein neben dem Landkreis Schwarzwald-Baar auch die Landkreise Rottweil und Tuttlingen betreut, beteiligen sich die Kreise bisher nicht an der Grundfinanzierung der Arbeit. Die Unterstützung durch die Stadt und das Land sei daher dringend notwendig. Diese Unterstützung reiche aber nicht aus, um alle laufenden Kosten zu decken. Röber zeigte Verständnis für die schwierige Lage und versprach, sich im Falle seiner Wahl als Oberbürgermeister für eine Unterstützung durch den Kreis einzusetzen.

Über Möglichkeiten einer engeren Kooperation des Vereins mit der Stadtverwaltung in der Jugend- und Integrationsarbeit wurde ebenfalls gesprochen. Die bestehenden Kontakte auszubauen, hält Jörg Röber für sinnvoll. Zumal Aidsprävention und Prävention vor sexuell übertragbaren Krankheiten trotz verbesserter Tests und Behandlungsmethoden nicht vernachlässigt werden darf. Die Aidshilfe SBH hat momentan 52 Mitglieder und wird von einem dreiköpfigen Vorstandsteam geleitet. Gemeinsam mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern sind die Mitglieder in der Prävention von Aids und sexuell übertragbaren Krankheiten tätig. Die Aidshilfe bietet zudem Betreuungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie anonyme Tests unter ärztlicher Begleitung an.

 

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