Nach dem Gottesdienst am Pfingstmontag in Rietheim nutzten die Besucher die Möglichkeiten an der Kuchentheke. Der Reinerlös kommt dem Uganda Projekt zugute. Foto: Martin Disch

Der junge Förderverein hat bereits 120.000 Euro gesammelt. Ziel sind 250.000 Euro für den Schulbau in Bulunda. Nur 15 Prozent der Kinder dort besuchen eine weiterführende Schule.

Fleißig die Werbetrommel zu rühren und unermüdlich Fördermitglieder zu rekrutieren, aber gleichzeitig Aktionen zu starten, die zu dem Ziel führen sollen, in Bulunda im kommenden Jahr den Baustart zu ermöglichen, steht auf der Agenda des Fördervereins, der sich im Herbst 2025 bildete.

 

Seit der Gründung konnte man in nur rund sechs Monaten bereits ein Spendenaufkommen inklusive der Mitgliedsbeiträge in Höhe von rund 120.000 Euro verzeichnen. „Wir sind auf einem guten Weg“, so Pfarrer Richard Mwebe.

Doch der ist noch lang: Ziel ist es bis kommenden Jahres rund 250.000 Euro zu bekommen, damit das Projekt in Uganda starten kann.

Kuchen essen für guten Zweck

Pfarrer Mwebe wird im Sommer sein Heimatland besuchen und einige Dinge dort vor Ort klären. Mit der Unterstützung vieler verhilft man Kindern, Jugendlichen in Bulunda und Umgebung zu einer weiterführenden Schulbildung und späterer Berufsausbildung, und dies in einem Land, in dem nur 15 Prozent der Kinder eine Sekundarschule besuchen, weil die Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können.

Ziel ist die Gründung einer Secondary School mit dem Bau eines dreistöckigen Schulgebäudes, sowie eines kleinen Hauses, in dem gekocht wird, eines Spiel-Sportplatzes sowie eines Brunnens für die Schule. Später sieht man die Gründung einer Berufsschule vor. Zudem soll ein Haus für Lehrer entstehen und auch ein Gästehaus.

Am Pfingstmontag wurde auf dem Kirchplatz in Rietheim nach dem Gottesdienst Kaffee und Kuchen,sowie Leberkäswecken und Getränke gegen eine Spende angeboten. Dieses Angebot nahmen in den letzten Wochen auch die Gottesdienstbesucher in Bruder Klaus und in Weilersbach gerne an. Der Erlös fließt in das Projekt.