Gegen das Herausnehmen von 80 000 Euro an Investitionen für die Villa Junghans setze sich vehement Udo Neudeck (Freie Liste) in den Haushaltsberatungen des Gemeinderats ein.
Schramberg - Es gehe absolut nicht, so betonte Neudeck, dass die veranschlagten 80 000 Euro ausgenommen würden. "Wir haben letztes Jahr versprochen, dass wir es machen", begründete er seinen Vorstoß. Zudem habe die Stadt dem Pächter auch einen Fünfjahresvertrag versprochen, "jetzt sagen wir aus Kostengründen machen wir das nicht mehr, das geht nicht", machte der Freie-Liste-Fraktionssprecher deutlich.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr entgegnete, dass dem Pächter der Fünfjahresvertrag zugegangen sei – dieser müsse nur zugreifen..
Udo Neudeck setzte nach: Wenn die Stadt diesen nicht zurückbekomme, sei die Liegenschaftsverwaltung nicht der Pflicht entbunden, nachzufragen. Dies auszusitzen könne "nicht der Stil sein".
Für die 80 000 Euro sei eine neue Ablufthaube in der Küche geplant, zudem müssten die Fenster gestrichen werden, informierte Andreas Krause von der Hochbauabteilung der Stadtverwaltung. In der "Standardoption" im nächsten Jahr seien für die Fenster beispielsweise 25 000 Euro drin. Auch Patrick Fleig (CDU) sah es wichtig an, dass dei Villa Junghans Fortbestand habe, deswegen wurden die 80 000 Euro nicht gestrichen, sondern das Thema an den Ausschuss verwiesen, der dies nochmals diskutieren werde. Zudem versprach Eisenlohr, die Stadt werde auch wegen der Pachtvertrags-Verlängerung nachhaken, vielleicht gebe es bis zur Ausschusssitzung, dahingehend schon neue Erkenntnisse.