Der Förderverein lud unter diesem Titel zum Konzert mit philharmonischen Solisten ein.
Insbesondere die Sopranistin Karina Aßfalg mit ihrer glockenklaren Stimme und brillanten Interpretationskunst zog dabei Gäste in ihren Bann. Doch die Darbietungen aller Mitwirkenden waren letztlich so etwas wie „Soulfood“: Die Musiker stimmten mit größter Hingabe und Spielfreude die verschiedenen Werke an.
In „Paradisum“ füllte Aßfalg mit ihrer leicht tremolierenden Stimme den hohen Raum der Rotunde. Die Sopranistin verstand es, das Publikum alsbald auf ihre Seite zu bekommen. Sie ist eine Meisterin mit Differenz, bei der Betonung des Expressivem und auch mit einem klaren Klangideal.
Dies galt auch für so manchen Streicher, etwa Tvrt Galic auf der Violine. Er spielte A-Capella, wobei ihm eine Saite riss und er dennoch die feinsten gesanglichen Melodien aus seinem Instrument lockte.
Insgesamt erstreckte sich das Programm inklusive Pause mit Umtrunk über rund drei Stunden. Darin kaum auch Eric Saties „Gymnopedie No.1“ zur Aufführung.
Die weiteren Mitwirkenden ware Tyrtkko Galic und Konrad Balik (Violine), Walter Koller (Viola), Theo Bross (Cello) und Jean-Paul Mathe (Kontrabass). Letzterer übernahm auch die Moderation.