Luca Roth nach seinem Sprung: Er scheiterte an Daniel Tschofenig. Foto: Eibne/r

Der Meßstetter Luca Roth war beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen mit dabei. Gegen den starken Österreicher Daniel Tschofenig muss er sich aber im direkten Duell geschlagen geben.

Die Vorzeichen im Duell mit dem Österreicher Daniel Tschofenig waren im Vorhinein klar: Der 22-Jährige hatte die Qualifikation in Oberstdorf gewonnen und wurde beim Springen Dritter, in Garmisch war er zweitbester Springer der Qualifikation – folglich kam es zum Duell mit Luca Roth.

 

Als viertletzter Springer des 1. Durchgangs war der Meßstetter am Start. Er schaffte es auf 122 Meter und verbesserte sich somit im Vergleich zu seinem Quali-Sprung – erwartungsgemäß wurde er von Tschofenig aber übertrumpft. Dieser sprang beeindruckende 141,5 Meter und verschaffte sich so eine ideale Ausgangsposition für den 2. Durchgang. Auch über die Lucky-Loser-Liste schaffte es Roth letztlich nicht in den Finaldurchgang.

Tschofenig nicht zu schlagen

Was sich Roth zu Gute halten kann: Sein Kontrahent ist im Moment in überragender Form und sicherte sich letztlich auch den Tagessieg. Bei seinem zweiten Sprung steigerte er seine Weite sogar noch einmal und kam auf 143 Meter. Mit 298,30 Punkten lag er am Ende deutlich vor dem Schweizer Gregor Deschwanden, welcher mit 290,30 Punkten Zweiter wurde. Komplettiert wurde das Podest vom Österreicher Michael Hayböck. Tschofenig übernahm zudem auch die Führung in der Gesamtwertung. Es folgen noch die Springen in Innsbruck und Bischofshofen.

Knapp hatte Roth am Dienstagmittag die Qualifikation geschafft: Gleich als erster Starter ging er vom Balken. Der Meßstetter kam auf solide 119 Meter. Etliche Springer zogen in der Folge vorbei, die Qualifikation wurde zu einer Zitterpartie.

Knappe Sache

Kurz vor Schluss war aber klar, dass der Meßstetter wie im Vorjahr beim Neujahrsspringen dabei sein wird. Am Ende landete er mit seinen 104,30 Punkten auf Platz 49. Als Fünfzigster und damit letzter Starter qualifizierte sich der Schweizer Felix Trunz mit 103,90 Punkten. Der Finne Antti Aalto schied mit 103,70 Punkten aus.