Bei den Beschuldigten handelt es sich um Unternehmer der Gastronomie und Kosmetikbranche, die im Verdacht des bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern stehen. Foto: zVg/Zoll

Die Beschuldigten sollen unter anderem Steuern hinterzogen sowie Ausländer eingeschleust und ausgebeutet haben.

Im Rahmen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Aceton des Hauptzollamts Lörrach, der Bundespolizeiinspektion Offenburg sowie des Finanzamts Freiburg-Land wurden am Donnerstagabend insgesamt 40 Durchsuchungsbeschlüsse, vier Haftbefehle und fünf Vermögensarreste über einen Gesamtbetrag von mehr als einer halben Million Euro im Stadtkreis Baden-Baden, dem Ortenaukreis, den Landkreisen Calw, Böblingen, und Lörrach sowie im Zollernalbkreis, im Enzkreis und im Stadtgebiet Berlin umgesetzt.

 

Die von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden beantragten und vom Amtsgericht Baden-Baden veranlassten Maßnahmen richten sich gegen insgesamt elf Verdächtige und wurden von rund 600 Einsatzkräften des Zolls, der Bundespolizei, des Finanzamts und weiteren Partnerbehörden durchgesetzt.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Unternehmer der Gastronomie sowie der Kosmetikbranche, welche im Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern, der Ausbeutung von Arbeitskräften, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie der banden- und gewerbsmäßigen Steuerhinterziehung stehen.

Vier Beschuldigte wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, wie das Hauptzollamt Lörrach in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.