Dieses Foto zeigt Wilhelm Christ im Jahr 2014. Foto: Archiv

Wilhelm Christ ist am 8. Februar verstorben. Insgesamt 20 Jahre war er Mitglied des Ortschaftsrats.

Christ saß 1994 bis 2014 im Ortschaftsrat. Für insgesamt 15 Jahre war er Ortsvorsteher von Schönberg. Den Nachruf für die Gemeinde hielt Bürgermeister Michael Moser in der Kirche in Prinzbach. Er würdigte den Verstorbenen, der kurz vor dem 73. Geburtstag stand, als Mann mit Weitblick, Beharrlichkeit und großer Heimatverbundenheit.

 

Sein Herzensprojekt war die Sanierung der Burgruine Geroldseck, die er für den Verein zur Erhaltung des touristischen Wahrzeichens der Region voranbrachte. Von 2011 bis 2013 kümmerte sich Christ um die Sanierung der Mauer, außerdem um die Eröffnung des Geroldsecker Burgpfades, der ebenfalls als touristisches Angebot auf das Wirken von Christ zurückzuführen ist. Moser bezeichnete den Verstorbenen als einen Menschen, der ruhig, besonnen und pflichtbewusst war. Er sei stets eine Respektsperson gewesen sowie ein Bindeglied zwischen dem Schönberg und der Gesamtgemeinde. Er habe die Interessen seines Ortsteils stets mit Überzeugung vertreten.

Moser hob außerdem die Neugestaltung des Rathausplatzes hervor. Spuren habe Christ auch bei der Entwicklung der Wasserversorgung und -entsorgung auf Schönberger Gemarkung hinterlassen, genauso wie beim Bau und der Inbetriebnahme des Hochbehälters Schönberg 2006. Das kommunalpolitische Engagement Christs sei mit seiner verantwortungsvollen Arbeit als Landwirt einhergegangen. 2024 wurde Christ für sein 20-jähriges ehrenamtliches Engagement vom Gemeinderat geehrt. Er erhielt die Ehrenmedaille der Gemeinde Seelbach.

Wilhelm Christ hinterlässt seine Ehefrau Gisela sowie die Kinder Andreas, Simon und Manuel.