Mehr als 100 Gäste, viel Prominenz und zahlreiche Geschenke: Im Meßstetter Rathaus wurde Frank Schroft mit einer großen Feier überrascht.
Überrascht und berührt zeigte sich Frank Schroft am Montagmittag angesichts der vielen Gäste im Rathaus.
Der Anlass für den Andrang: Der Meßstetter Bürgermeister feierte seinen 40. Geburtstag. Sein erster Stellvertreter Thomas Holl organisierte eine große Feier mit weit über einhundert Gästen.
Zu den Gratulanten zählten beispielsweise Regierungspräsident Klaus Tappeser, sein Vize Utz Remlinger, Eugen Höschele als Verbandsvorsitzender des Regionalverbandes Neckar-Alb, in dessen Einzugsgebiet Meßstetten liegt, sowie der Erste Landesbeamte Matthias Frankenberg.
Auch Philipp Hahn, Roland Tralmer und Bonita Grupp gratulieren
Oberbürgermeister und Bürgermeister aus der Nachbarschaft wie Albstadts OB Roland Tralmer, Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn oder Jungingens Bürgermeister Oliver Simmendinger schauten vorbei. Ein Ehrengast war auch die frühere Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin a. D. Annette Widmann-Mauz.
Aus der Wirtschaft waren Vertreter aus der Chefetage von Interstuhl, Mattes & Ammann, Sanetta oder auch Trigema - hier Bonita Grupp - sowie der Sparkasse Zollernalb und der Volksbank Zollernalb zu Gast. Feuerwehr, ehemalige Kommandeure der Bundeswehr am Standort Meßstetten, Meßstetter Vereine, Bauhof- und Rathausangestellte. Diese unvollständige Gästeliste könnte um weitere Lokalprominenz ergänzt werden.
„Überraschung gelungen“
„Ich habe gewusst, dass etwas stattfinden soll. Die Überraschung ist aber auf jeden Fall gelungen“, sagte Frank Schroft und sprach Organisator Holl einen großen Dank aus. Dass eine solch große Feier auf die Beine gestellt worden ist, zeige das gute Miteinander zwischen dem Meßstetter Gemeinderat und der Stadtverwaltung. Schroft sprach von einem „großen Zeichen der Verbundenheit“. Die Stadträte und Ortschaftsräte gehörten selbstredend auch zu den Gratulanten.
Der runde Geburtstag und das Älterwerden bereiten Meßstettens Bürgermeister wenig Kopfzerbrechen. Ganz im Gegenteil: „Es fühlt sich ein wenig so an, dass mit dem Anbruch des 40. Lebensjahres die Gelassenheit einkehrt.“ In seinem Amt unterstützte das fortschreitende Alter sein Tun. „Allein der Zahl wegen wirkt man reifer“, betont Schroft am Rande der Feierlichkeiten.
Das Meßstetter Stadtoberhaupt verwies auch auf seinen Amtsbeginn im Rathaus vor elf Jahren – mit zarten 29 Jahren. Ein vergleichsweise junges Alter für einen Bürgermeister. Ein Bedürfnis oder Gefühl, sich beweisen zu müssen, habe er längst nicht mehr.
Viele Geschenke
Die Gäste von Schroft kamen nicht mit leeren Händen. Eine ganze Geschenketafel musste im Sitzungssaal im Meßstetter Rathaus aufgebaut werden. Ein Blick auf die Präsente ließ vermuten, dass den Gratulanten das leibliche Wohl von Frank Schroft am Herzen liegt. Apropos leibliches Wohl: Die Gäste mussten ebenfalls nicht mit leerem Magen das Rathaus verlassen. Laugengebäck, rote Würste und Co. hatte ein Küchenteam vorbereitet.
Für Schroft ist der Feiermarathon damit gestartet. Am Abend feiert die Familie – auch Schrofts Ehefrau Ann-Kathrin hat am Montag Geburtstag – im engsten Kreis und geht gemeinsam essen. Im Sommer stehen zwei weitere Feten auf dem Programm. Eine mit dem größeren Familienkreis, eine mit Beteiligung der Vereine, kündigt der passionierte Musiker Schroft an. „Bis zu den Sommerferien will ich mit den Feiern durch sein“, sagt er mit einem Augenzwinkern.
Er sei einfach froh, sein Leben in Gesundheit verbringen zu dürfen. Das sei – auch mit noch jungen 40 Jahren – keine Selbstverständlichkeit. Und dazu dürfe er noch in einer solch schönen Stadt wie Meßstetten leben, wo er sich „einfach wohl“ fühlt.