Gemessen am Besuch war es ein Volltreffer: An beiden Tagen herrschte auf dem Dorfplatz und in den Lauben ein richtiger Andrang.
Das akustische Zeichen zum Start um 18 Uhr war nicht zu überhören, das Fest wurde von der Historischen Bürgerwehr angeschossen. Und optisch eröffnete der Fassanstich mit drei satten Schlägen durch Bürgermeister Stefan Hammer im Beisein der Vereinsvertreter.
Die musikalische Umrahmung durch den Musikverein unter Michael Blocher war Ehrensache. Abends gingen die „Dragoner 94“ aus Wittershausen richtig in die Vollen. Und als richtige Augenweide präsentierte die Teeniegarde der Narrenzunft gekonnt ihren Showtanz.
Der späte Abend gehörte der jungen Generation, der DJ Mario kräftig einheizte. Zusätzlich unterhielten die Feuerwehr und das Evangelische Jugendwerk mit Livemusik.
Vierter Platz beim Puzzeln
Zum ökumenischen Gottesdienst unter Mitwirkung des Posaunenchores traf man sich wieder auf dem Dorfplatz, wo auch der MV Stetten zum Frühschoppen spielte. Das kulinarische Angebot ließ keine Wünsche offen. Die Ausrichter hatten sich viel einfallen lassen.
Nachmittags präsentierten die Feuerdrachen, die Kindergruppe der Feuerwehr, mit Schlauchstücken, was Feuerwehrfitness bedeutet. Und dann war es soweit. Es wurde gepuzzelt, was das Zeug hält. 60 Puzzlefans versuchten so schnell wie möglich 60 Puzzles zu legen. Unter ihnen war auch die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiß (CDU). 2017 hatte man den deutschen Rekord nur um 22 Sekunden gegen Leipzig verfehlt.
Diesmal galt es den Rekord von Seligenstadt in Hessen vom 27. Januar mit 31,05 Minuten zu schlagen, um den Titel „Deutschlands schnellste Puzzlestadt 2023“ einzufahren. Mit 34 Minuten und 20 Sekunden reichte es dann zum vierten Platz. Die Aktion wurde vom EJW in Kooperation mit Schmidt-Spiele durchgeführt.
Spaß für Groß und Klein
Nach so viel Konzentration und Mitfiebern genoss man gerne die Tänze der Mini- und Fantagarde. Es ging alles Schlag auf Schlag, nie kam Leerlauf oder Langeweile auf. Zum Schluss verblüffte Zauberin Magic Mo mit ihren Kunststücken. Da bekamen nicht nur die Kleinen große Augen.
Zwischendurch konnten die Festbesucher immer wieder ihr Glück bei den Verlosungen versuchen. Nahe der großen Bühne lud eine Schieß- und Wurfbude ein. Belagert waren auch immer das Roboterspiel, Bungee Run, die Hüpfburg, der Tischkicker und das Aerotrim. Ganz Mutige versuchten sich im Bullriding. Gefragt waren auch das Kinderschminken, die Spielstraße, das Spiel- und Bastelangebot und das Karussel.
Viel Lob von der Dorfgemeinschaft gab es für die 15 ausrichtenden Vereine, EJW, Kirche, Kindergärten, Schule, Gruppen und Einzelpersonen.