Rund um Friesenheim haben viele Ausflügler bei den traditionellen Hocks in Heiligenzell, Oberschopfheim, Oberweier und Schuttern Gemeinschaft genossen.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad machten sich viele Gruppen auf den Weg. Ziele gab es genug, ebenso wie die Qual der Wahl der guten Speisen. Während sich Kinder gern mit einer Portion Pommes zufrieden gaben, schlemmten sich die Eltern durch die reichhaltige Speisekarten der Vereine. Geselligkeit war am Vatertag Trumpf. Verlass ist bei den Hocks in der Regel auf die langjährigen Mitglieder, die schon immer die Vereine unterstützt haben. So auch beim Vatertagshock auf dem Hof beim Clubheim in Heiligenzell. Vorsitzender Benito Alamo-Rodriguez war sehr zufrieden mit dem Festverlauf. Die Helferschichten waren alle belegt und im Getränkewagen hatten Markus Haas, Peter Gambert und Ossi Heitzmann das Sagen. Gegenseitig warfen sie sich fidele Sprüche zu. Wer sie beobachtete, ahnte von der langjährigen Freundschaft, die diese Vereinskollegen verbindet. Man nimmt sich gegenseitig auf den Arm und schenkt ganz nebenbei ein Glas Bier aus oder den bei vielen Gästen sehr beliebten Aperol Spritz.
Von seiner Tour auf den Hühnersedel ist Gerhard Silberer schnell auf ein kühles Getränk vorbeigefahren. Den Kuchen balancierte er auf seinem Rad nach Hause. Eine kleine Erfrischung holte sich Ortsvorsteher Jürgen Silberer von Schuttern und erzählte vom Fest der Krabbe Schenkel Oberweier, wo er zuvor Station gemacht hatte. Über Oberweier und Heiligenzell ging es nach Schuttern auf das Fest mit den Harmonikafreunden. Dort dürfte er auf seinen Kollegen aus Oberweier getroffen sein. Ortsvorsteher Andreas Bix war mit Freunden unterwegs. Ihn verschlug es auch noch nach Kürzell.
Viele Ausflügler waren den ganzen Tag unterwegs
In Schuttern hatten die Harmonikafreunde den Musikzug aus Friesenheim zu Gast. Dessen Musik wurde in Schuttern vielfach bejubelt und beklatscht. Als am Nachmittag das Jugendorchester der Harmonikafreunde unterhielt und später das erste Orchester, war der Nachmittag für die Gäste perfekt gestaltet.
In Oberschopfheim genossen die Gäste schon früh morgens ein Weißwurstfrühstück, bevor sie sich auf den Weg ins Ried machten. Viele Gäste sind morgens aufgebrochen und erst abends wieder zurückgekehrt. Was den Gästen ein geselliger Tag, war den Vereinen eine stabile Einnahme. Aber auch die Vereinsmitglieder genossen es, in Gemeinschaft für den Verein zusammenzustehen.