Michaela David dirigiert die Bläserbande bei ihrem Auftritt im Zuge des Musikschulfests. Foto: Christel Paskal

Viel zu hören, zu sehen und zu entdecken gab es beim Fest der Jugendmusikschule (JMS) St. Georgen/Furtwangen vor allem für die jüngsten Besucher. Junge Musiker begeisterten mit ihren Aufführungen.

Regen Zulauf an Besuchern erlebte die Jugendmusikschule (JMS) St. Georgen/Furtwangen in den Räumen in der Bahnhofstraße. Die Mitwirkenden waren mit Eifer bei den Aufführungen. Kräftiger Beifall war der Dank dafür.

 

Ein buntes Programm hatten Elias Zuckschwerdt, Leiter der JMS, seine Stellvertreterin Sabine Porsch und die Lehrkräfte vorbereitet. Selina Fritz schwebte mit den Kindern der Kindergärten Schatzinsel und Seebauernhöhe in den Dönneweg-Lauffer-Saal. Florian Bachmann begleitete den mit bunten Tüchern verbundenen Lindwurm auf seinem Violoncello mit dem Stück „King of the Fairies“. Die 14 Kinder machten beim Tanz konzentriert mit. Auch zeigten sie mit Schlagwerken ihr rhythmisches Gespür.

Selina Fritz und die Kinder der Kindergärten Schatzinsel und Seebauernhöhe bei ihrem Auftritt Foto: Christel Paskal

Die Bläserbande unter der Leitung von Michaela David begeisterte die Anwesenden. Bei bekannten Kinderliedern wie „Hänschen klein“, „Kuckuck, Kuckuck“ sowie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ war zu hören, wie viel die jungen Musiker in einem Jahr bereits auf ihren Blasinstrumenten gelernt hatten. Die Stühle im Saal waren stets besetzt. Und die Zuhörer und Zuschauer bekamen einiges zu hören und sehen: Noch drei weitere Ensembles beteiligten sich mit ihren 15-minütigen Beiträgen.

Mitmachstationen in den Klassenzimmern

In den einzelnen Klassenzimmern waren Mitmachstationen eingerichtet. Wer gut zielen konnte, durfte einen Tennisball in eine Tuba werfen. Lourdes Carranza bastelte mit Kindern und deren Eltern farbige Rasseln. Puzzeln und Memory waren auch angeboten.

Lourdes Carranza (Mitte) bastelt mit Besuchern Rasseln. Foto: Christel Paskal

Im Hinterhof versorgten die Freunde der Musikschule mit Essen und Trinken. Das dort aufgebaute Zelt war jedoch wenig frequentiert, da es zu kühl war. Die Besucher nutzten lieber den Innenraum.

Kurzer Kinofilm macht Lust aufs Musizieren

Lustig war der kurze Kinofilm „Fünf freche Mäuse machen Musik“, der an diesem Nachmittag dreimal gezeigt wurde. Wie viel Freude selbst gespielte Musik bereiten kann und mit welchen Küchenutensilien das möglich ist, war zu sehen. Ob da wohl nicht das ein oder andere Kleinkind danach selbst einmal ein Instrument ausprobieren möchte? Spaß hat dieses Fest jedenfalls allen gemacht, die dabei waren.