Kreisbrandmeister Frank Jahraus auf seiner „Abschiedstour“ bei der Feuerwehrabteilung Horb-Stadt. Für seine Dankesworte gab es stehende Ovationen von der gesamten Versammlung. Foto: Andreas Wagner

Es gibt viel Lob für die Feuerwehr Horb. OB Keßler sagt: „Das Geld ist gut investiert.“ Auch der scheidende Kreisbrandmeister hebt die Leistungen hervor.

Im Rahmen der Hauptversammlung der Feuerwehr-Abteilung Horb Stadt wurde die Leistung der Feuerwehrleute von allen Rednern besonders hervorgehoben. Außerdem stand der Abschiedsbesuch von Kreisbrandmeister Frank Jahraus im Mittelpunkt.

 

Oberbürgermeister Michael Keßler dankte in seiner Ansprache den Ehrenamtlichen für ihr besonderes Engagement und das professionelle Vorgehen im Einsatz. Auch sei die Anwesenheit einiger Gemeinderäte ein Zeichen dafür, dass sich der Gemeinderat auch über die Feuerwehr informiert. Die Einsatzberichte verdeutlichen außerdem, dass der Gemeinderat Vertrauen in die Feuerwehr und den Bedarfsplan haben kann. „Wenn man dann noch die Einsatzzahlen und Einsatzstunden sieht, dann wissen wir, das Geld ist gut investiert“, konstatierte Keßler. „Zum Schluss kann ich nur noch wünschen, dass ihr immer gesund vom Einsatz zurück kommt“, betonte Keßler abschließend.

Einsatzbereitschaft der Abteilung groß

Horbs Stadtbrandmeister Sven Weniger lobte die Tradition und Motivation der Feuerwehrleute. Des Weiteren hob Weniger die Einsatzbereitschaft der Abteilung hervor. Weniger lobte, dass im Zuge einer Alarmierung zur normalen Tageszeit alle Fahrzeuge der Horber Wehr innerhalb von Minuten ausrückten. Kreisbrandmeister Frank Jahraus bedauerte eingangs, dass er nur ein Mal dem Kandelmarsch beiwohnte. Im Gasthaus „Greifen“

In Horb habe er Danninger sogar schriftlich auf einem Kassiererblock versprechen müssen, noch ein Mal in seiner Amtszeit am Kandelmarsch des Spielmannszugs teilzunehmen. Dieses Versprechen blieb Jahraus schuldig, wofür er sich öffentlich bei Abteilungskommandant Danninger entschuldigte. In seiner letzten Ansprache an die Horber Feuerwehrleute hob Jahraus hervor, dass die Feuerwehr Horb immer eine Wehr war, auf die man sich verlassen konnte. Sie sei zudem eine der größten Feuerwehren in Baden-Württemberg.

Jahraus: „Es war mir eine Ehre“

Jahraus war es auf seiner „Abschiedstour“ vor allem wichtig, seinen Dank an alle Feuerwehrleute für die gemeinsame Zeit auszusprechen. „Es war mir eine Ehre, euer Kreisbrandmeister zu sein“, betonte Jahraus, wofür es stehende Ovationen von der Versammlung gab.