In der Bezirksliga Nordschwarzwald steht der VfL Nagold II auf dem 13. Platz. Trainer Michael Steger meint: Das müsste nicht sein, wenn die Mannschaft konstanter gewesen wäre.
13 Tore in zwei Testspielen – beim VfL Nagold II geht es in der in der Vorbereitung bereits gut zur Sache. Nach einem 4:2-Sieg gegen die Spvgg Oberschwandorf kassierte der Fußball-Bezirksligist gegen den VfL Oberjettingen eine knappe 3:4-Niederlage. „Spielerisch war nicht alles vom Feinsten, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt Trainer Michael Steger über die beiden bisherigen Testspiele.
Weiter geht es für den VfL Nagold II am 14. Februar (13 Uhr) beim TV Darmsheim, am 17. Februar (19.30 Uhr) gegen den SV Deckenpfronn, am 21. Februar (14 Uhr) beim SV Rohrau, am 25. Februar (19.30 Uhr) gegen den SV Oberjesingen und am 3. März (19 Uhr) beim VfL Stammheim, ehe am 8. März (14 Uhr) mit dem Bezirkspokal-Spiel beim SV Tumlingen/Hörschweiler das erste Pflichtspiel im Jahr 2026 ansteht.
Seit 3. Februar im Training
Den Schwerpunkt will Steger in der am 3. Februar begonnenen Vorbereitung vor allem auf die Konstanz legen. „Wir waren in dieser Saison oft die bessere Mannschaft, aber haben das nicht über die vollen 90 Minuten gezeigt. Wir müssen unsere Leistung aber über die gesamte Spielzeit bringen“, bemängelt der Nagolder Trainer.
Auffallend war beim VfL Nagold in diesem Winter wieder einmal, dass er bei nahezu allen Hallenturnieren in der Region vertreten war. Für Steger sei das „nicht ganz optimal“, insbesondere aufgrund des Verletzungsrisikos. „Aber wenn man selbst ein großes Hallenturnier ausrichtet, muss man natürlich auch an anderen Hallenturnieren teilnehmen“, meint Steger, der sich von der vielen Spielpraxis unter dem Hallendach keinen positiven Effekt verspricht: „Für das große Spielfeld bringt das nichts.“
Wie viele Teams steigen ab?
In der Bezirksliga Nordschwarzwald steht der VfL Nagold II aktuell auf dem 13. Tabellenplatz. Ob der für die Relegation reichen wird oder den direkten Abstieg in die Kreisliga A bedeuten würde, hängt davon ab, wie viele Mannschaften aus dem Fußballbezirk Nordschwarzwald aus der Landesliga absteigen. „Das ist ja jedes Jahr das gleiche Drama“, schmunzelt Steger. Aktuell sind mit der Spvgg Freudenstadt und dem TuS Ergenzingen zwei der vier Nordschwarzwälder Landesligisten akut abstiegsgefährdet, während die SG Empfingen und die erste Mannschaft des VfL Nagold vorne mitmischen.
Hoffen auf Lernprozess
Auf diese Rechenspielchen will sich der VfL Nagold II allerdings ohnehin nicht einlassen, sondern sich aus eigener Kraft so weit wie möglich vom Tabellenende absetzen. „Wie gut das klappt, hängt davon ab, wie schnell wie lernen“, meint Steger. Optimistisch stimmen ihn die letzten Bezirksliga-Spiele vor der Winterpause, als seine Mannschaft die geforderte Konstanz über 90 Minuten gezeigt hat. Ergebnis waren Siege gegen die SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee (4:1), die SG Dornstetten (3:2) und Grün-Weiß Ottenbronn (3:2). Gegen Herbstmeister SF Gechingen (2:2) holte der VfL Nagold II einen Punkt. „Genau da müssen wir ansetzen“, fordert Steger.