Armin Veh spricht sich für eine Ausgliederung der Profis des VfB Stuttgart aus. Foto: Pressefoto Baumann

Es ist ein vieldiskutiertes Thema beim VfB Stuttgart, das bei der Mitgliederversammlung Ende Juli zu hitzigen Diskussionen führen dürfte. Jetzt hat sich auch VfB-Trainer Armin Veh zu der Problematik geäußert und klar Stellung bezogen.

Es ist ein vieldiskutiertes Thema beim VfB Stuttgart, das bei der Mitgliederversammlung Ende Juli zu hitzigen Diskussionen führen dürfte. Jetzt hat sich auch VfB-Trainer Armin Veh zu der Problematik geäußert und klar Stellung bezogen.

Stuttgart - Eineinhalb Wochen vor der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart hat sich Trainer Armin Veh für eine Ausgliederung der Profi-Abteilung ausgesprochen. „Die Ausgliederung wird aus meiner Sicht unabdingbar sein, sonst werden wir es schwer haben. Das bedeutet aber nicht, dass man seine Tradition aufgibt“, sagte der 53-Jährige in einem Interview des „kicker“ (Donnerstag). Am 28. Juli will der Fußball-Bundesligist um Präsident Bernd Wahler die Weichen für eine Ausgliederung stellen. Für eine Abstimmung der Mitglieder ist es aus Sicht der Verantwortlichen aber noch zu früh.

Sportlich sieht Veh, der die Schwaben schon einmal trainierte und 2007 zur bislang letzten Meisterschaft führte, das Team vernünftig aufgestellt. „Wir haben derzeit keinen Druck, müssen nicht zwanghaft jemanden holen. Wir haben ja durchaus eine Mannschaft, mit der wir auch in die Saison starten könnten“, sagte Veh, betonte aber auch: „Wir werden sicher noch jemanden holen. Aber Geduld, das Transferfenster ist ja noch länger offen.“

Im Vergleich zu seinem ersten Engagement beim VfB sieht sich der gebürtige Augsburger gereift. „Ich bin ein besserer Trainer, was natürlich mit Erfahrung zu tun hat“, sagte Veh. „Ich versuche, Fehler grundsätzlich nicht zweimal zu machen.“

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