Roger Schmidt (links) und Huub Stevens haben sich zum Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem VfB Stuttgart geäußert. Foto: dpa

Der VfB Stuttgart verliert mit 0:4 bei Bayer 04 Leverkusen und Trainer Huub Stevens will seinen Posten nicht aufgeben. Die Stimmen zum Spiel.

Leverkusen - Der VfB Stuttgart steht mal wieder ohne Punkte da, wartet nun schon seit neun Partien auf einen Sieg und der Abstieg rückt immer näher. Neuer Negativ-Höhepunkt: Die 0:4-Niederlage am Freitagabend bei Bayer 04 Leverkusen. Wir haben die Stimmen zum Spiel:

Huub Stevens: „Wir müssen dieses Ergebnis akzeptieren. Bis zur 30. Minute habe ich einen der besten Auftritte meiner Mannschaft in dieser Saison gesehen. Dann machen wir aber innerhalb weniger Minuten zu viele Fehler, mit denen wir den Gegner aufbauen. Zudem ist Leverkusen ein Gegner, der diese Missgeschicke ausnutzt. So verlieren wir das Spiel innerhalb von fünf Minuten. Nach der Rückkehr nach Stuttgart arbeiten wir sofort wieder für unser nächstes Spiel.“

Das sagt Leverkusen-Coach Schmidt

Roger Schmidt: „Wir haben zu Beginn der Partie die Ruhe bewahrt. Zunächst hatten wir einige leichte Ballverluste, da Stuttgart gut aufgetreten ist. Dann hat man gesehen, dass wir in der Lage sind, mit der ersten Gelegenheit in Führung zu gehen. Danach haben wir uns den Sieg auch verdient. In der Pause haben wir besprochen, dass es wichtig ist, schnell auf das 3:0 zu spielen. Das hat meine Mannschaft super gemacht.“

Das sagt VfB-Verteidiger Daniel Schwaab

Daniel Schwaab: „Wir hatten richtig gute erste 30 Minuten. Durch mehrere Fehler haben wir das erste Tor hergeschenkt, dadurch hat Leverkusen Oberwasser bekommen und auch eiskalt zugeschlagen. Danach brechen wir auseinander. Das darf uns in dieser Form nicht passieren. Diese Niederlage tut uns richtig weh, aber wir müssen das wegstecken.“

Das sagt VfB-Stürmer Ginczek

Daniel Ginczek: „Bis zur 30. Minute sind wir nicht wie ein Team aufgetreten, das auf dem letzten Tabellenplatz. Beim 0:1 machen wir zu viele Fehler. In der Pause hatten wir uns noch einmal viel vorgenommen. Nach dem schnellen 0:3 war das Spiel aber so gut wie entschieden. Wir wissen um unsere Situation und daher ist es umso bitterer, dass wir am Ende untergegangen sind.“

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