Gonzalo Castro verlässt den VfB Stuttgart nach der Saison. Foto: Pressefoto Rudel/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Pellegrino Matarazzo hat sich zum Abschied seines Kapitäns Gonzalo Castro vom VfB Stuttgart geäußert. Der Trainer erklärt die Hintergründe für die Trennung.

Stuttgart - Pellegrino Matarazzo bedauert den Abschied seines Kapitäns Gonzalo Castro vom VfB Stuttgart in diesem Sommer. „Es ist sicher die schwierigste Personalentscheidung, die wir in meiner Zeit treffen mussten“, sagte der Coach des schwäbischen Fußball-Bundesligisten am Freitag.

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Die Stuttgarter hatten unter der Woche mitgeteilt, dass sie den Ende Juni auslaufenden Vertrag mit dem Mittelfeldspieler nicht verlängern werden und auf wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie verwiesen. „Der Verein hat sich für einen anderen Weg entschieden, den ich respektiere und dennoch sehr enttäuscht darüber bin, dass der Club kein Angebot gemacht hat“, schrieb Castro daraufhin bei Instagram.

Castro mit professioneller Einstellung

„Es gibt viele Argumente, die für Gonzo sprechen“, sagte Matarazzo. „Er hat seine Rolle dieses Jahr überragend erfüllt. Er ist sportlich und menschlich ein sehr wichtiger Spieler für uns.“ Es gebe aber „leider auch andere Gründe, warum man einen Spieler nicht mit in die neue Saison nimmt.“ Einer sei die „Kaderstruktur“, ein anderer „die finanziellen Rahmenbedingungen“. Castro erfülle „seinen Job weiterhin sehr gut“ und gehe „professionell mit der Situation“ um, betonte der Trainer.

Der Einsatz des 33-Jährigen, der zuletzt über muskuläre Probleme klagte, beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist allerdings fraglich.

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