Seit Sonntagvormittag befindet sich der VfB im Relegationsmodus. Bis zum Hinspiel stehen mehrere Trainingseinheiten an – aber auch ein freier Tag ist vorgesehen.
Der Blick geht nach vorne. Am Tag nach dem bitteren 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim hat der VfB Stuttgart die Vorbereitung auf das Hinspiel in der Relegation aufgenommen, das am kommenden Donnerstag vor heimischer Kulisse steigen wird.
Erst stand am Sonntagvormittag eine Besprechung mit Analyse und Ausblick an, danach um 10.30 Uhr eine Trainingseinheit. „Wir werden das hinbekommen, uns wieder neu auszurichten“, hatte der Stuttgarter Trainer Sebastian Hoeneß bereits direkt nach der Partie gegen die Kraichgauer betont. Während die Profis aus der Startelf am Sonntag regenerativ arbeiteten, absolvierten die Akteure aus der zweiten Reihe ein intensiveres Spielersatztraining.
Stammtorhüter Fabian Bredlow setzte am Sonntag aus, nachdem er am Vortag beim Aufwärmen vor der Partie gegen die Hoffenheimer über leichte Kniebeschwerden geklagt hatte. Für Dan-Axel Zagadou (Schwellung am Fuß) stand eine Laufeinheit mit Athletiktrainer Martin Franz auf dem Programm. Ob Bredlow und Zagadou für Donnerstag zur Verfügung stehen, ist noch offen.
Der Zeitplan für die kommenden Tage steht ebenfalls. „Der Plan lag vor dem Hoffenheim-Spiel schon auf dem Tisch, damit er sofort abzurufen ist“, sagt der Stuttgarter Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. In einem Punkt wurde er allerdings etwas angepasst: Am Montag wird es nun doch einen freien Tag für die Mannschaft geben.
Die letzte Chance für Wataru Endo und Co also, um nochmals abzuschalten und die Köpfe freizubekommen vor dem Showdown am Donnerstagabend in der Stuttgarter Arena. Danach wird sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch regulär trainiert. Eine Spielvorbereitung wie in den vergangenen Wochen auch also. Auf ein allerdings besonderes und richtungsweisendes Spiel.