Der Stuttgarter Trainer äußert sich dazu, dass in der zweiten Pokalrunde kein Videoassistent zum Einsatz kommt – womit der VfB in der Vorsaison negative Erfahrungen machte.
Eines wird sich auf jeden Fall ändern, wenn der VfB Stuttgart am Mittwoch (18 Uhr) im DFB-Pokal zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage auf den FSV Mainz 05 trifft: Es gibt keinen Videoassistenten (VAR). Anders als in der Bundesliga kommt in den ersten beiden Pokalrunden keine technische Hilfe zum Einsatz – da diese bei unterklassigen Vereinen schwer zu installieren wäre und die Regelung zur Wahrung der Wettbewerbsgleichheit dann in allen Partien angewandt wird.
Der VfB hatte damit in der Vorsaison seine Erfahrungen gemacht, als er in der zweiten Runde gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:1) einen Foulelfmeter gegen sich gepfiffen bekam, wobei das Vergehen außerhalb des Strafraums stattgefunden hatte. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß wünscht sich verständlicherweise, dass sich Ähnliches nun nicht wiederholt: „Ich hoffe nicht, dass wir am Ende darüber sprechen müssen, dass es besser gewesen wäre, dass es einen VAR gibt. Es ist für beide Seiten gleich.“
Grundsätzlich kann der Stuttgarter Trainer dem Videoassistenten Positives abgewinnen. „Ich glaube schon, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen das Spiel dadurch gerechter wird.“ Es gebe auf der anderen Seite zwar auch immer wieder Situationen, über die diskutiert werde: „Das wird aber nie anders sein. Jetzt hoffen wir, dass beide Teams zusammen mit dem Schiedsrichterteam dafür sorgen, dass es nicht relevant wird.“