Noah Darvich (Mitte) und Justin Diehl legten mit einem Doppelschlag die Basis für den Erfolg gegen die Löwen. Foto: Baumann/Julia Rahn

Der VfB II siegt gegen 1860 München. Ein Sieg des Kollektivs, aus dem zwei Unterschiedsspieler herausragen.

Wohl dem, der solche Spieler in seinen Reihen hat. Der VfB II siegt nach drei Pleiten zum Auftakt ins Drittliga-Jahr gegen 1860 München und das „absolut verdient“, findet Trainer Nico Willig. Dabei war der Start in die Partie nicht wunschgemäß verlaufen. Seine Mannschaft brauchte ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Aber dann: Justin Diehl lässt auf Noah Darvich klatschen, der schiebt klug ein – 1:0 (20.).

 

Wenige Minuten später revanchierte sich Darvich, steckte auf Diehl in die Gasse durch – 2:0 (26.). „Wir kommen schwer rein, kämpfen uns dann in die Partie und überzeugen dann spielerisch“, umschreibt Willig diese Phase, die zur Pausenführung gereichte.

Seine beiden Unterschiedsspieler machten genau das – den Unterschied aus. Nach der Pause erwachte bei 1860 der Kampfgeist, der VfB II hielt dagegen. „Bis zum Anschluss haben wir es super gespielt, kaum etwas zugelassen. Danach hat es etwas gebrannt, aber das haben wir gemeinsam überstanden. Insgesamt haben wir es heute einfach mehr verdient, weil wir die richtige Einstellung und Energie auf den Platz gebracht haben“, bilanzierte ein zufriedener Trainer nach Abpfiff.

„Das ist viel zu billig. Das ist zu leicht, wie wir uns ausspielen lassen“, haderte 1860-Coach Markus Kauczinski im Nachgang noch mit dem Doppelschlag des Stuttgarter Doppel-D. Während sein Pendant mit der „tollen Leistung des Kollektivs“ entsprechend zufrieden war und insgesamt die „richtige Antwort auf die letzten drei Wochen“ gesehen hatte.

Durch den Erfolg steht der VfB II vorübergehend auf dem 11. Tabellenplatz, könnte aber bei einem Überraschungserfolg der TSG Hoffenheim II bei Favorit Hansa Rostock noch um einen Platz in der Tabelle abrutschen.