VfB-Trainer Sebastian Hoeneß erwartet in der Champions League einen hoch attackierenden Gegner aus Paris – und will von einem Nicht-Angriffspakt nichts wissen.
Die Konstellation ist eine besondere: Ein Remis zwischen dem VfB Stuttgart und Paris Saint-Germain am Mittwochabend (21 Uhr/Liveticker) reicht beiden Teams aller Voraussicht nach, um in die Play-offs der Champions League einzuziehen – sofern nicht Dinamo Zagreb völlig überraschend mit sieben Toren Unterschied gegen die AC Mailand gewinnen würde.
Von einem möglichen Nicht-Angriffspakt will Sebastian Hoeneß aber nichts wissen. „Ich wüsste gar nicht, wie das gehen sollte“, sagte der Stuttgarter Chefcoach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Zum einen werde man sich selbst bestmöglich auf die Partie vorbereiten, zum anderen geht Hoeneß nach seiner Analyse des französischen Topteams auch nicht von einem abwartenden Gegner aus: „Sie werden pressen, sie werden sehr scharf attackieren. Die Jungs sind bereit zu marschieren.“
Diese Phasen müsse man auch mal ertragen, um dann selbst Akzente zu setzen. „Paris wird das Spiel so spielen, dass sie es im besten Fall gewinnen. Wir werden es genauso spielen“, so Hoeneß, „alles andere spielt überhaupt keine Rolle. Deswegen gibt es dahingehend keinerlei Gedanken. Das würde uns nur ablenken. Wir wollen morgen ein Top-Spiel machen.“ Und nicht auf Unentschieden spielen.