Die U17 des VfB Stuttgart hat sich gegen den FC Augsburg durchgesetzt. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Die U17 des VfB ist nach einem wahren Nervenkrimi ins Endspiel der DFB-Nachwuchsliga eingezogen – nach zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand und Verlängerung.

Riesiger Jubel in Bad Cannstatt: Die U17 des VfB Stuttgart hat sich im Halbfinale der DFB-Nachwuchsliga mit 5:4 nach Verlängerung gegen den FC Augsburg durchgesetzt und den Sprung ins Endspiel geschafft. Malik Mosrati gelang in der ersten Hälfte der Verlängerung vor mehreren Hundert Zuschauern auf dem Trainingsplatz 1 des VfB der entscheidende Treffer.

 

Nach Ende der ersten Halbzeit lag der VfB mit 1:2 zurück. Die Führung des FCA durch Fabio Ebner (12.) hatte Bryann Kenmoe (21.) für die Stuttgarter ausgeglichen. Nach einem Abwehrfehler der Stuttgarter rund um Torhüter Tom Walz ließ Florian Eckl dann die erneute Führung der Fuggerstädter folgen (27.). Wiederum Ebner erhöhte für die Gäste auf 3:1, ehe Kenmoe mit seinem zweiten Treffer und Recupero für den VfB auf 3:3 stellten. Dann machte Kenmoe mit seinem dritten Treffer das 4:3 (88.), doch der VfB fing sich kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch das 4:4 durch Amar Selimovic ein (90.). Am Ende ließ Mosrati die Stuttgarter jubeln.

Finale in der kommenden Woche gegen Magdeburg oder Hoffenheim

Zu den Zuschauern zählten auch viele Mitglieder des Profi-Teams, die zumindest Teile des Spiels im Vorfeld der Partie um 15.30 Uhr gegen Bayer Leverkusen verfolgten – unter anderem Vorstandschef Alexander Wehrle, Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Trainer Sebastian Hoeneß.

Damit spielt das Team von Trainer Daniel Jungwirth im Finale am Sonntag der nächsten Woche (17. Mai). Der Endspielgegner wird am morgigen Sonntag im zweiten Halbfinale zwischen der TSG Hoffenheim und dem 1. FC Magdeburg ermittelt.