Nach dem Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga dürfen die Frauen des VfB Stuttgart wieder feiern: Gegen den VfL Herrenberg gewannen sie den WFV-Pokal.
Die Frauen des VfB Stuttgart haben gegen den Oberliga-Meister und Regionalliga-Aufsteiger VfL Herrenberg im Finale des Württembergischen Pokals nichts anbrennen lassen: So siegte das Team von Trainer Heiko Geber gegen den Underdog aus dem Gäu klar mit 5:1 (4:0) – und sicherte sich mit dem Gewinn des Landespokals das Double.
„Ich bin sehr stolz auf meine Truppe. Der Einsatz heute hat gezeigt, wer wir sind und wo wir hinwollen. Das war phänomenal“, sagte Cheftrainer Heiko Gerber: „In der zweiten Hälfte hätten wir noch das ein oder andere Tor machen können. Ich bin aber insgesamt sehr froh über den Abschluss der Saison. Wir haben hochverdient gewonnen.“
In der achten Minute zog Jana Beuschlein trocken ins lange Eck ab – das frühe 1:0. Beim zweiten Stuttgarter Treffer schob Mandy Islacker den Ball vorbei an Herrenbergs Torhüterin Ann-Cathrin Maurer (15.). Leonie Kopp (20.) und Maximiliane Rall (35.) erhöhten noch vor der Pause auf 4:0 (35.).
Nach dem Wechsel ließen es die Stuttgarterinnen angesichts der klaren Führung etwas ruhiger angehen: Zehn Minuten vor dem Ende schob Jana Spengler gegen ihren Ex-Club zum 5:0 ein. „Wir hatten ein bisschen zu viel Respekt“, sagte der Herrenberger Trainer Steven Riechers, der mit der Leistung seines Teams trotzdem zufrieden war.
Die Stuttgarterinnen scheiterten obendrein zweimal am Aluminium, dazu setzte Julia Glaser einen Handelfmeter an den Pfosten. Immerhin gelang Pia Schmidt (90.) im Anschluss an eine Ecke kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer des Gäu-Clubs zum 1:5.