Der Nationalspieler gibt gegenüber Trainer Sebastian Hoeneß und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ein Treuebekenntnis ab.
Der VfB Stuttgart kann für die kommende Spielzeit in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League fest mit Chris Führich planen. Schließlich hat der 26-jährige Nationalspieler (fünf Länderspiele für die DFB-Elf) das Gespräch mit dem Stuttgarter Sportvorstand Fabian Wohlgemuth gesucht, und diesem versichert, in dieser Sommer-Transferperiode nicht den Verein wechseln zu wollen – sondern weiter für den VfB zu spielen.
Mit acht Toren, sieben Assists und seinem trickreichen Spiel auf dem linken Flügel hatte Führich großen Anteil am Aufschwung der Stuttgarter. Bereits vor einer Woche war die in den Vertrag verankerte Ausstiegsklausel abgelaufen, wonach sich Führich für die fixe Ablösesumme von 25 Millionen Euro einem anderen Club hätte anschließen können.
Inzwischen ist die Ablöse für Führich, der beim VfB einen Vertrag bis 2028 besitzt, frei verhandelbar. Doch nach dem Treuebekenntnis des Spielers kann der VfB nun fest auf den 26-Jährigen setzen. Damit bleibt den Stuttgartern die in der Vorsaison gut funktionierende linke Achse mit Führich und Maximilian Mittelstädt erhalten, mit welcher man viel Gefahr ausstrahlte.
Wie einst auch Serhou Guirassy steht derweil Arnaud Kalimuendo beim französischen Ligue-1-Club Stade Rennes unter Vertrag. Dabei soll der 22-jährige Mittelstürmer das Interesse des VfB auf sich gezogen haben. Auch für den Fall, dass sich bei Deniz Undav mit dem Premier-League-Club Brighton & Hove Albion keine Einigung erzielen ließe. Intern hat sich das VfB-Management um Fabian Wohlgemuth bei Undav eine Deadline gesetzt. Fußballerisch ähnelt Kalimuendo mit seinem 1,75 Metern Undav, ist als Rechtsfuß trickreich und ballsicher. Das Problem ist neben der hohen Ablöse (Marktwert 20 Millionen Euro) auch die Tatsache, dass der Stürmer aktuell mit der U-23-Auswahl Frankreichs bei Olympia im Einsatz ist.