Der VfB Stuttgart tritt an diesem Sonntag beim SV Werder Bremen an. Ein Gegner, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, wie Trainer Hoeneß warnt. Internationale Rechenspiele hat er derweil aufgegeben.
Der VfB Stuttgart steht vor dem Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen an diesem Sonntag (15.30 Uhr, Liveticker) gut da. Die Mannschaft reiht Erfolg an Erfolg, ist Tabellendritter und bereits für die Europa League qualifiziert. Doch es ist noch mehr drin. Seit Mittwochabend ist sogar ein Rechenexempel möglich, dass die Champions-League-Teilnahme über den fünften Tabellenplatz in der Bundesliga sicher scheinen lässt. Und eben jenen fünften Tabellenplatz hat der VfB ebenfalls bereits sicher.
Der springende Punkt heißt Uefa-Performance-Ranking. Allerdings müssen dafür verschiedene Komponenten zusammenkommen. „Ich habe auch angefangen zu rechnen, aber es dann irgendwann aufgegeben und mir konnte auch keiner sagen, wie es denn wirklich ganz sicher so kommen wird“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor der Partie gegen Werder im Rückblick auf die Champions-League-Ergebnisse des Vorabends. Wie so oft ging er pragmatisch mit der Sachlage um „Also habe ich gesagt: Komm, dann lass uns eben mindestens Vierter werden“, so der Trainer.
Sebastian Hoeneß erwartet griffigen Widerstand an der Weser
Für das Spiel am Sonntag erwartet er einen griffigen Gegner. „Werder ist zuhause sicher noch einmal etwas mehr in der Lage, Widerstand zu leisten, sich dagegenzustemmen. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, so Hoeneß. Seine Mannschaft stellt er darauf ein, sich „alles wieder komplett neu erarbeiten“ zu müssen. „Das wird schwer genug.“ Auf vergangene Erfolge, wie etwa den souveränen 2:0-Sieg im Hinspiel in Stuttgart, könne man nichts geben.
Für die Partie hat er wieder mehr Optionen zur Verfügung. Stammkeeper Alexander Nübel kehrt nach muskulären Problemen im Gesäßbereich aller Voraussicht nach wieder in die Startelf zurück und auch Anthony Rouault ist wieder ein Kandidat für den Kader. „Er arbeitet sehr hart, sehr professionell und diszipliniert“, beschreibt Hoeneß die Bemühungen des Franzosen, nach seinem Kieferbruch wieder komplett in den Mannschaftskreis zurückzukehren. Zuletzt hatte der Verteidiger bereits Teile des Teamtrainings absolviert.