Mühelos meistert der VfB Stuttgart die erste Runde im DFB-Pokal. Dass die Partie bei BFC Dynamo schnell zugunsten der Weiß-Roten läuft, liegt zu großen Teilen an Borna Sosa.
Stuttgart - Die Kapitänsbinde im Fußball ist bisweilen nicht jedermanns Sache. Nicht selten kommt es vor, dass ein Profi dieser neuen Last ob der größeren Verantwortung erliegt und die Leistungen des Spielers im Zuge dessen schwanken oder gar abfallen. Nicht so bei Borna Sosa am Samstag in Berlin.
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In Abwesenheit von Wataru Endo (Olympische Spiele) und Waldemar Anton (Erkältung) war es der 23-jährige Deutsch-Kroate, dem die Rolle des Kapitäns im DFB-Pokalspiel bei BFC Dynamo übertragen wurde. Und diese schien Borna Sosa regelrecht zu beflügeln.
Ein Tor und eine Vorlage in Berlin
Beim deutlichen 6:0-Erfolg in der Hauptstadt stellte der Linksverteidiger noch vor der Pause die Weichen auf Sieg. Das 1:0 durch Hamadi Al Ghaddioui (26.) bereitete der gebürtige Zagreber per Flanke mustergültig vor. Mit dem Halbzeitpfiff (45.+2) avancierte Sosa dann selbst zum Torschützen und markierte seinen zweiten Pflichtspieltreffer im Trikot mit dem roten Brustring.
Den guten Eindruck untermauerte der 1,87 Meter große Linksfuß auch im zweiten Durchgang der Pokal-Partie bei BFC Dynamo. Immer wieder schaltete sich Sosa offensiv ein, ohne dabei die Defensivarbeit zu vernachlässigen.
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So war der 19-fache kroatische Juniorennationalspieler eine der tragenden Säulen beim letztlich einseitigen Aufeinandertreffen des Clubs aus Cannstatt mit dem Berliner Regionalligisten. Das alles macht Borna Sosa vom VfB Stuttgart zu unserem „Man of the Match“ in der ersten Runde des DFB-Pokals.
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