Der VfB Stuttgart II unterliegt Hansa Rostock unglücklich mit 0:1. Das Tor des Tages für die Gäste fällt nach einem Eckball.
Der VfB Stuttgart II hat am 18. Spieltag der 3. Liga gegen Hansa Rostock vor 2360 Zuschauern eine unglückliche 0:1-Heimniederlage hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Nico Willig hat somit weiterhin 26 Punkte auf der Habenseite.
Die Partie in Großaspach nahm direkt Fahrt auf. In der 5. Minute hätten beide Teams die frühe Führung erzielen können. Doch erst scheiterte Hansa-Spieler Benno Dietze an der Latte, ehe Justin Diehl im direkten Gegenzug in Ex-VfB-Keeper Benjamin Uphoff seinen Meister fand. In der 23. Minute wurde dem Willig-Team ein Treffer von Mansour Ouro-Tagba wegen einer Abseitsposition aberkannt. Bei Nebel und schwierigem Geläuf taten sich beide Mannschaften in der Folge schwer, gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse aufzutauchen. So ging es mit dem 0:0 in die Kabinen.
Kein VfB-Tor nach indirektem Freistoß
Nach der Pause ging Hansa Rostock ein wenig aus dem Nichts in Führung. Im Zuge eines Eckballs gelang der Ball zu Ryan Narderi, der das Spielgerät im Fallen mit der Hüfte über die Linie bugsierte (53.). Es war das siebte Saisontor des 22-jährigen Stürmers. Der VfB II drängte nunmehr auf den Ausgleich – und hätte diesen beinahe geschenkt bekommen. Nach einem missglückten Rückpass von Ahmet Gürleyen war es einmal mehr Benjamin Uphoff, der den Ball kurz vor der Linie für Hansa parierte. Auch den folgenden indirekten Freistoß im gegnerischen Strafraum konnte der VfB II nicht in ein Tor ummünzen (61.).
In der Schlussphase fehlte den Schwaben die letzte Durchschlagskraft in der Offensive – und so blieb es am Ende beim glücklichen 1:0-Auswärtserfolg für Hansa Rostock. „Ich bin maßlos enttäuscht“, bilanzierte VfB-II-Trainer Nico Willig, der vor allem die „Schläfrigkeit“ vor dem Gegentor monierte. „Dass wir so aus der Pause kommen, ist einfach ärgerlich. So bringen wir uns um den Lohn – und gegen diesen Gegner wäre auch ein Punkt ein Lohn gewesen.“
Der VfB II spielte mit:
Hellstern – Olivier, Groiß, Herwerth, Leny Meyer (75. Nothnagel) – Di Benedetto, Sessa (87. Köhler), Lüers (46. Korkut), Penna (75. Nankishi) – Ouro-Tagba, Diehl (32. Sankoh).