Deniz Undavs aberkanntest Lupfer-Tor in der 23. Minute sorgte für viel Frust bei den VfB-Fans, die letztlich doch jubeln konnten. Foto: IMAGO/Nordphoto

Der VfB Stuttgart gewinnt sein Auswärtsspiel bei Werder Bremen ungefährdet. Grund zum Ärger gibt es für die VfB-Fans dennoch.

Der VfB Stuttgart hat das letzte Auswärtsspiel im Jahr 2025 klar für sich entschieden. Mit 4:0 siegte das Team von Trainer Sebastian Hoeneß am Sonntagabend bei Werder Bremen. Jamie Leweling und Deniz Undav waren die entscheidenden Akteure auf Seiten des VfB – und auch der VAR beschäftigte die Stuttgarter Anhänger mal wieder. Ein Blick ins Netz:

 

In der 23. Minute bracht Deniz Undav die Gäste mit 1:0 in Führung. Doch der Stürmer stand knapp im Abseits. Zumindest wurde der Treffer nach VAR-Entscheidung deshalb wieder einkassiert. Die Reaktionen der VfB-Fans reichten von ...

... bis ...

Das Unverständnis bei vielen Zuschauern war jedenfalls groß.

Die VfB-Fans schwankten zwischen Sarkasmus, Ärger und genereller Kritik am VAR:

Kurz darauf war der Ärger (bei den meisten) verflogen. Bilal El Khannouss erzielte per Kopfball das 1:0 (40.). Und die VfB-Fans waren sich schnell sicher: Dieses Mal war es kein Abseits.

Vier Minuten später packte Jamie Leweling, der den Führungstreffer bereits vorbereitet hatte, aus mehr als 30 Metern den Hammer aus – und erzielte noch vor der Pause das 2:0 für die Stuttgarter.

Mit 120 km/h schlug der Ball im Netz ein ...

Werder-Keeper Mio Backhaus traf wohl keine Schuld. Zumindest sah es dieser Schwabe so.

Bordon, Endo, Leweling: Weitschuss-Treffer gegen Bremen haben beim VfB Tradition.

Mit einer VfB-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der VfB die Partie, ohne viele klare Chancen heraus zu spielen. In der 79. Spielminute kam Deniz Undav doch noch zu seinem Tor.

Undav hatte den Ball schön im linken oberen Toreck platziert.

Zwei Treffer vorbereitet, einen selbst erzielt:

Chris Führich erzielte in der Nachspielzeit noch das 4:0. Und für die VfB-Fans war der Sonntagabend doch noch gerettet:

Bleibt die Frage: Wie soll der Schwabe morgen schaffen gehen?

Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß muss wieder „schaffen“ am kommenden Samstag. Gegen die TSG Hoffenheim steht in der MHP-Arena (15.30 Uhr) das letzte Spiel vor der Winterpause an.