Häser und Masken sehen wieder wie neu aus. Foto: Karl-Otto Gauggel

Auch in Harthausen hat wieder die närrische Zeit begonnen.

„Harthauser Vetter, Wäsch-Weib’r, Gugga-Musik, Vetter-Garde!“ Schlag 17 Uhr sind am Dreikönigstag alle vier Abteilungen der Harthauser Vetterzunft im „Vetterstüble“ im Obergeschoss der Festhalle mit den bekannten Narrenrufen in die Fasnet gestartet.

 

Das Zunftmeister-Trio mit Holger Bach, Sebastian Klink und Robert Mauz gab zunächst einen Überblick über die anstehenden närrischen Termine. Darunter war nicht zuletzt der elfte Nachtumzug am Freitag, 10. Januar, durch die Harthauser Ortsmitte.

Zu diesem werden 36 Gruppen aus nah und fern erwartet. Er bedeutet sowohl für die Vetterzunft als auch für den veranstaltenden Förderverein besondere Herausforderungen.

Neue Mitglieder der vier Abteilungen

Davor mussten zunächst die Häser und Masken der Vetter sowie der noch jungen Abteilung der Wäschweib’r einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Auf das Kommando „an die Masken fertig los“ machte sich der närrische Nachwuchs der Vetter unter den Klängen des Harthauser Narrenlieds und bewaffnet mit bunten Staubwedeln an die Arbeit.

Mit Akribie und Begeisterung wurden die Häser und Masken vom Staub des Vorjahres befreit. Jetzt sieht das närrische Outfit in der nun beginnenden Fasnetsaison wieder wie neu aus.

Nach diesem symbolischen Akt zum Start in die fünfte Jahreszeit wurden in traditioneller Zeremonie zudem etliche Neumitglieder vorgestellt und unter großem Jubel der Versammlung in die Vetter, Wäschweib’r, Guggamusik oder Garde aufgenommen. Mit organisatorischen Absprachen zu den anstehenden Events sowie der Gestaltung der örtlichen Fasnet vom „Schmotzigen Donnerstag“ bis Fasnetsdienstag endete der diesjährige Fasnetsauftakt in närrisch-fröhlicher Runde.