Gemeinschaft, Gastfreundschaft und ein Gefühl der Fürsorge sind die Charakteristika der Vesperkirche, welche zum 22. Mal in der Schwenninger Pauluskirche ihre Tore öffnet.
Bis zum 9. Februar lädt die Vesperkirche täglich zwischen 11 und 15 Uhr Menschen aller Altersklassen und unabhängig von Beruf und Besitzstand zum gemütlichen Beisammensein ein.
Zum Auftakt spiegelte der vom Posaunenchor der evangelischen Kirche und von Hans-Ulrich Hofmann zelebrierte Eröffnungsgottesdienst die Beliebtheit des sozialen Projekts. Dieses finanziert sich aus öffentlichen Geldern und Spenden von Firmen und Vereinen. Hofmann zeigte sich auch gegenüber allen kleineren privaten Spendern dankbar, die das täglich neu zusammengestellte Mittagsangebot in gemeinschaftlicher Runde genießen.
Der ehemalige Pfarrer Hans-Ulrich Hofmann nahm die Eröffnung zum Anlass, für Kuchenspenden zu werben, von denen im Vorjahr während der Zeit der Vesperkirche 370 Stück zum Erfolg beigetragen hatten.
Mehr als 360 ehrenamtliche Helfer
Über 360 Ehrenamtliche helfen, die Einsamkeit vieler Menschen zu lindern. Zudem empfahl Hofmann, einen Blick in das Kulturprogramm der Vesperkirche zu werfen, welches in vielfacher Weise das Angebot bereichert.
Im Namen des Arbeitskreises christlicher Kirchen nutzte der Leiter der Vesperkirche die Gelegenheit, sich an der Aktion „Meine Kirche steht für Vielfalt und Demokratie“ zu beteiligen. Sie geht in den nächsten Wochen mit diversen Veranstaltungen auf die Bedeutung der bevorstehenden Bundestagswahl ein. Inhaltlich richtet sie sich gegen rechtsextremes Gedankengut und populistische Vereinfachungen.
Rupert Kubon übernimmt die Predigt
Ein besonderer Dank ging an Diakon Rupert Kubon, der in der Vesperkirche die Predigt übernahm. Kubon empfahl, jeden, der die Vesperkirche besucht, willkommen zu heißen und mit ihm zu teilen. So wie es einst Jesus Christus tat.