Für festliche Stimmung sorgte die Beleuchtung auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: Schwark

Das war es dann schon für dieses Jahr: Der Freudenstädter Weihnachtsmarkt geht an diesem Sonntag zu Ende. Zum Abschluss strömten noch mal die Massen auf den Marktplatz. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Veranstalter. Autofahrer mussten aber einiges an Geduld mitbringen.

Als echte Erfolgsgeschichte wird der Freudenstädter Weihnachtsmarkt auf dem oberen Marktplatz vielen Besuchern in Erinnerung bleiben. Jasmin Maule und Emanuela Zuparic von Freudenstadt Tourismus dürften sich ebenso wie die Wirtschaftsbeauftragte der Stadt, Elke Latscha, über den großen Erfolg des diesjährigen Weihnachtsmarkts gefreut haben. Gleiches gilt für Harald Kläger und Michael Läpple, die beide maßgeblich zum Erfolg des Weihnachtsmarkts beigetragen haben.

 

Laut Kläger waren auch viele Gäste aus dem Großraum Stuttgart und Böblingen gekommen. Viele davon würden das Ambiente auf dem Marktplatz schätzen. Für Kläger selbst war der aktuelle Weihnachtsmarkt eine Wucht. Mit so einem überwältigenden Erfolg habe er nicht gerechnet.

„Mit dem Weihnachtsmarkt haben wir uns schon mal im Vorfeld der kommenden Gartenschau bei vielen Gästen aus nah und fern für weitere Besuche empfohlen“, so Kläger.

Internationale Besucher

Bei einem Gang durchs Parkhaus zeigte sich schnell anhand der Kennzeichen, dass Gäste aus ganz Deutschland gekommen waren. Auch französische und Schweizer Autokennzeichen waren dabei. Darüber hinaus waren viele Besucher aus den Nachbarlandkreisen angereist.

Doch nicht alle Weihnachtsmarktbesucher kamen mit dem Auto. Besonders aus der Region Karlsruhe reisten viele mit der Bahn an. Und fast mag man es nicht glauben: Überwiegend waren die Besucher mit der Pünktlichkeit der Züge zufrieden. Und sogar mit dem Bus reisten einige Gäste an.

Während die mit dem ÖPNV angereisten Besucher entspannt vom Stadtbahnhof zum Marktplatz spazieren konnten, mussten einige Autofahrer viel Geduld mitbringen. Zumindest in den Mittagsstunden bildeten sich mehrfach lange Autoschlangen vor der Tiefgarage unter dem Marktplatz. Einige Autofahrer mussten mehrere Runden auf der Suche nach einem Parkplatz drehen. Beim Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr dürfte die Parksituation etwas entspannter sein, da dann voraussichtlich wieder beide Parkdecks der Tiefgarage zur Verfügung stehen.

Ein echter Anziehungspunkt auf dem Weihnachtsmarkt war für viele Familien mit ihrem Nachwuchs das in bunten Farben leuchtende Karussell. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Sara Maier vom Schaustellerbetrieb Maier in Aach im Hegau, dem Betreiber des Karussells.

Besonders lobte sie das freundliches Publikum und die Gastfreundschaft in Freudenstadt. Auch das Süßwaren- und Mandelangebot werde gut angenommen, so Maier. Glückliche Kindergesichter gab es auch bei der kleinen Kindereisenbahn, die einen Weihnachtsbaum umkreiste.

Schals sehr gefragt

Und in der Dunkelheit kamen die einzelnen Lichterketten, leuchtenden Weihnachtssterne und Lichteffekte voll zur Geltung. Und da es spätestens nach dem Sonnenuntergang durchaus kalt wurde, waren wärmende Schals oder Ohrschützer, die es zu kaufen gab, bei den Besuchern sehr gefragt.

Bei den Besuchern kam auch das angebotene Rahmenprogramm gut an. So erzeugten die Turmbläser auf dem Rathausturm mit weihnachtlichen Klängen eine besonders festliche Stimmung.