Aufgrund der Arbeiten für die Hesse-Bahn ist der Abzweig von der B 295 Richtung Althengstett seit März gesperrt. Im Dezember sollte die Strecke frei sein. Nun dauert es jedoch länger.
Noch rund zweieinhalb Wochen, dann steht die erste „echte“ Fahrt der Hesse-Bahn bevor. Die Einweihungsfahrt, bei der erstmals Passagiere befördert werden.
Die Bauarbeiten dürften entsprechend bis dahin beendet sein. Werden sie voraussichtlich auch. Zumindest fast.
An mindestens einer Stelle wird jedoch noch einige Zeit mit gewissen Einschränkungen zu rechnen sein: an der Abzweigung von der B 295 Richtung Althengstett – kurz nach der Kuppe von Heumaden.
Seit März 2025 ist hier kein Durchkommen mehr; Grund dafür waren und sind natürlich die Arbeiten an der Strecke der Hesse-Bahn.
Immer wieder verschoben
Die Freigabe der Straße verschob sich in den vergangenen Monaten indes immer wieder aufs Neue.
So hatte etwa Althengstetts Bürgermeister Rüdiger Klahm noch im Juni erklärt, die Straßensperrung dauere bis Ende Oktober an.
Später hieß es dann auf der Internetseite der Gemeinde Althengstett, dass Ende Dezember wieder freie Fahrt möglich sei.
Mara Müssle, Pressesprecherin des Landratsamts Calw, bestätigte das im Oktober auf Anfrage unserer Redaktion. Als Grund führte sie seinerzeit den hohen Sanierungsaufwand der stützenden Steinwände an, der größer als erwartet ausgefallen sei. Aufgrund dieser andauernden Arbeiten, so hieß es, könnten erst im Dezember die Gleise verlegt werden.
Bis Ende März 2026
Die zur Kaserne geneigten Hänge werden im Hau von Spritzbeton geschützt; die Mauer gegenüber erhielt jedoch ein Sicherheitsnetz, da sich hier Kalktuffquellen befinden – also Quellen, die durch kalkhaltiges Grundwasser gespeist werden. Lebensräume für geschützte Steinkrebse, die sich hier wieder ansiedeln sollen. Und einer der Gründe, warum sich das Projekt Hesse-Bahn so lange hinzog.
Doch auch Dezember ist inzwischen vorbei. Die Strecke Richtung Althengstett ist noch immer gesperrt. Und das dürfte noch eine ganze Weile so bleiben.
„Die Verkehrsrechtliche Anordnung läuft bis Ende März 2026“, erklärt Pressesprecherin Müssle auf Nachfrage unserer Redaktion. Mit anderen Worten: Bis Ende März könnte – Stand jetzt – hier gesperrt bleiben.
„Der Grund sind noch notwendige Restarbeiten, sowohl im Abschnitt im Hau als auch die Bahnübergangssicherungsanlage“, führte die Sprecherin dazu aus.