Der Gesamte Bereich rund um den Allmend heißt nun „Allmendstraße“. Foto: Marschal

Der Gemeinderat Ratshausen hat beschlossen, die bisher uneinheitlichen Bezeichnungen rund um den "Allmend" zu vereinheitlichen.

Der Name „Allmend“ ist im Ratshausener Straßenverzeichnis öfters zu finden: Es gibt die Allmendstraße, der Flurname Allmend, wo Sportheim, Plettenberghalle, Tennishalle und Allmendzentrum stehen, und Allmend als Straßenname für den Bereich ab Höhe Halle bis zur Einmündung in die Egertstraße.

 

Weil dies mitunter zur Verwirrung bei der Ermittlung der richtigen Adressen geführt hat, hat der Ratshausener Gemeinderat nun über eine Vereinheitlichung beraten. Des öfteren habe es Verwirrung gegeben, wenn es beispielsweise um die Zustellung von Lieferungen an den Bauhof ging. Dort wird die Bezeichnung Allmend verwendet, die für die Hochfläche für die Infrastrukturgebäude verwendet wird, aber offiziell nicht als Adresse existiert. Auch die Neubaugrundstücke des Baugebiets Bann II – bisher als Allmend 41, 43 und 45 bezeichnet – seien von dieser Unklarheit betroffen.

Privatpersonen nicht betroffen

Weil die Gemeindeverwaltung in der bisherigen Regelung eine Quelle der Verwirrung gesehen hat, empfahl sie den Gemeinderäten einer Vereinheitlichung der Straßenbezeichnungen zuzustimmen.

Einstimmig stimmte das Gremium zu den gesamten Ring ab der Abzweigung Hohnerstraße bis zur Einmündung in die Ebertstraße künftig einheitlich als Allmendstraße zu benennen. Diese schließt auch das Allmendzentrum, das Sportheim, die Tennishalle und die Plettenberghalle mit ein, ebenso die Neubaugrundstücke, die derzeit noch im Besitz der Gemeinde sind. Privatpersonen betreffe die Umbenennung nicht.

Auch das Vermessungsamt sehe laut Verwaltung keine rechtlichen oder administrativen Hindernisse für eine Änderung. Für die offizielle Widmung der Straße ist die Gemeinde Ratshausen als Trägerin der Straßenlast zuständig.