Für das Wohnheim in Sickingen soll es einen Ersatz auf der „Firstwiese“ in Hechingen geben. Foto: Stopper

Wohn- und Betreuungsplätze für Menschen wird Beeinträchtigung sollen in einem Neubau der Stiftung Lebenshilfe auf der „Firstwiese“ in Hechingen untergebracht werden. Was die Mitglieder des Verwaltungsausschusses dazu sagen.

Die Stiftung Lebenshilfe aus Bisingen plant ein „Millionenprojekt“ auf der „Firstwiese“ in Hechingen. Dort soll ein Ersatzbau für das Wohnheim in Sickingen entstehen, welches spätestens 2032 außer Betrieb genommen wird.

 

Nach der Vorstellung der Rahmendetails im Hechinger Verwaltungsausschuss durch Monika Betz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe, äußerten sich die Fraktionen aus dem Gremium. Ein Überblick:

CDU-Fraktion

Fraktionsvorsitzender Stefan Hipp freut sich, dass die Lebenshilfe „Geld in Hechingen in die Hand nimmt“. Auf die Nachfrage nach einer konkreten Zeitschiene für das Projekt, antwortet ihm Monika Betz: „Je früher desto besser, aber spätestens 2032. Eine konkrete Zeitschiene gibt es noch nicht.“

SPD-Fraktion

Jürgen Fischer begrüßt das Vorhaben ebenfalls: „Die Integration beeinträchtigter Menschen in der Oberstadt ist von großer Bedeutung“, so sein Kommentar in der Sitzung am Dienstagabend.

Bunte Liste

Von einem „schönen Ausblick“ sprach Fraktionsvorsitzende Almut Petersen bezüglich des Lebenshilfe-Neubaus auf der „Firstwiese“. Auch wenn die Bunte Liste bedauere, dass das „kleine Wäldchen“ weichen müsse, das als Spielplatz für Kinder diene. Petersen wollte wissen, ob der Neubau auch eine Art Kiosk oder Einkaufsmöglichkeit berücksichtige. Betz dazu: „Der Fokus liegt bei dem Vorhaben auf Wohnen und Betreuungsangeboten.“ Für solch ein Angebot fehle das Personal. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe gab zu Bedenken: „Auch wir müssen wirtschaftlich denken.“

Freie Wähler

Fraktionsvorsitzender Werner Beck hätte es gerne gesehen, dass die Lebenshilfe ihr Vorhaben auf dem Aviona-Gelände umgesetzt hätte. Er lobt trotzdem: „Wir stehen für die Erweiterung des Angebots der Lebenshilfe.“

AfD-Fraktion

Fraktionsvorsitzender Kai Rosenstock betonte seine Vorfreude auf das Bauvorhaben. „Das ist ein sinnvolles Projekt. Es wäre schade, wenn es für das Wohnheim in Sickingen keinen Ersatz gegeben hätte.“