Ein Gutachten soll klären, in welchem Ausmaß die ehemalige Volksschule neben dem Rathaus ertüchtigt werden muss. Foto: Christoph Schennen

Mit der Planung für das zentrale Rathaus soll 2027 begonnen werden. Für das Schulhaus wird ein Gutachten erstellt.

Im Zuge beengter Verhältnisse in der Gemeindeverwaltung will Bürgermeister Gunther Braun das alte Schulhaus neben dem Rathaus ertüchtigen. Ein Brandschutzsachverständiger hat sich das Gebäude bereits angesehen, ein Gutachten für das Gebäude soll erstellt werden. Mit der Planung für das zentrale Rathaus soll 2027 begonnen werden.

 

Hoffen auf Mittels aus dem Städtebauförderprogramm

Dafür stehen 200 000 Euro zur Verfügung. Die Verwaltung hofft für den Umbau beziehungsweise die Sanierung des Gebäudes auf Mittel aus dem Städtebauförderprogramm. Das Alte Rathaus mit einem Verbindungsbau, zusammen mit dem alten Schulhaus und einem neu zu errichtenden Ergänzungsbau, reiche aus, um die Mitarbeiter der Verwaltung unterzubringen, sagt Braun. Laut Statistik des Hauptamtsleiter Carsten Edinger arbeiten 70 Personen in der Kernverwaltung. Das Bürgerbüro hat die Verwaltung vor einigen Jahren bereits in einem separaten Bau hinter dem Rathaus untergebracht.

Wichtig sei es, sagte Braun auf Anfrage unserer Zeitung, ein trockenes Archiv zu bauen, in dem die Geschichte der Gemeinde Steinen sicher und trocken verwahrt werden könne.

Neubau an der B 317 wäre ebenfalls denkbar

Denkbar wäre es auch, einen großen Neubau auf die Grünfläche an der Bundesstraße 317 zu errichten, wo dann alle Mitarbeiter in einem großen Gebäude versammelt seien. Aber von Stadtplanern kam die Empfehlung, im Kerngebiet zu bleiben, um dieses nicht weiter „auszubluten“. Im Gespräch war auch einmal, einen Neubau auf der Parkfläche neben dem Haus der Sicherheit zu errichten.