In VS kam es zu einem versuchten Mord, den eine Frau nur knapp überlebte. Sie war von ihrem Sohn angegriffen worden. (Symbolbild) Foto: Marc Eich

Schreckliche Tat in der Doppelstadt: Ein 47-Jähriger ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Er soll bei einem hinterlistigen Überfall versucht haben, seine eigene Mutter zu töten.

Das Verbrechen blieb bislang im Verborgenen – nun dringen erste Informationen zu einer brutalen Tat in der Doppelstadt ans Tageslicht. Ereignet hat sich diese bereits im vergangenen November.

 

Nach Angaben des Landgerichts Konstanz soll ein 47-Jähriger in Schwenningen versucht haben, seine eigene Mutter zu töten. Tatort war demnach die gemeinsame Wohnung in der Landhausstraße.

Dort wollte der Mann die 74-Jährige laut Anklage bei einem „hinterlistigen Überfall“ mittels eines stumpfen Gegenstands und eines Messers töten. Die Mutter überlebte, erlitt aber bei dem Angriff in mörderischer Absicht etliche Stich- sowie Riss- und Quetschwunden. Die Ermittler sehen deshalb den Tatbestand des versuchten Mordes als erfüllt an.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass er die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit beging. Der Angeklagte soll deshalb dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Er leide demnach unter paranoider Schizophrenie.

Ist der Mann schuldunfähig?

Ob er tatsächlich schuldunfähig ist, muss ein psychiatrischer Gutachter feststellen. Insgesamt sind zu der Hauptverhandlung zwei Sachverständige sowie neun weitere Zeugen geladen.

Der 47-Jährige muss ab dem 20. Februar auf der Anklagebank des Landgerichts Konstanz Platz nehmen. Für die Hauptverhandlung sind zwei weitere Termine vorgesehen. Das Urteil soll am 2. März gefällt werden.