Nach kurzer, schwerer Krankheit ist der frühere Geschäftsführer des Logistikunternehmens Alpina verstorben.
Der frühere Geschäftsführer des Logistikunternehmens Alpina, Manfred Spitz, der sich auch in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich stark engagiert hat, ist im Alter von 84 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit überraschend gestorben. Einen Tag vor seinem schweren Schlaganfall lief er noch wie jeden Montag mit Kollegen von Weil nach Ötlingen. Neben seiner Frau Rita hinterlässt er einen erwachsenen Sohn.
Aufgewachsen in Haltingen
Manfred Spitz, der am 19. August 1941 geboren wurde und in Haltingen aufgewachsen ist, war im öffentlichen Leben der Stadt bekannt und vielfach präsent. Der erfolgreiche Logistiker mit Leib und Seele stand zehn Jahre an der Spitze des Tennisclubs Blau-Weiß, den er als Vorsitzender mit viel Umsicht führte. Auch im Weiler Turn- und Sportring, der Dachorganisation der sporttreibenden Vereine, waren Rat und Tat von ihm gefragt. Fast 20 Jahre gehörte er dem Sportring-Vorstand an, wobei er viele Jahre akkurat die Kassengeschäfte führte.
Zahlreiche Aktivitäten
Manfred Spitz, aufgeschlossen, immer gut gelaunt und stets verlässlich, war ein geselliger Genussmensch. Er war unter anderem Mitglied bei Yusufs Dunnschtig-Stammtisch, der sich immer wieder mit karitativen Hilfs- und Spendenaktionen hervortut. Dabei gehörte er als ausgezeichneter Weinkenner und passionierter Hobbykoch zu den treibenden Kräften, die sich nach der Landesgartenschau 1999 für die Übernahme des drei Ar großen Rebbergs stark machten. Bis heute pflegt der Stammtisch diese kleine Rebanlage. Auch hatte Manfred Spitz, der immer voller Ideen war, die Initiative für eine Wildblumenwiese beim LGS-Rebberg ergriffen. Geschätzt waren sein Organisationstalent und seine Kontaktfreudigkeit auch bei der Vereinigung der Hafenansiedler. Für einige Gruppierungen organisierte der Piemont-Kenner immer wieder mal (Wein-)Reisen.