Die Polizei war ebenfalls vor Ort. (Symbolfoto) Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die Demonstration zum Thema "Heraus zum 1. Mai" musste am Samstag aufgelöst werden, nachdem die Teilnehmer mehrfach gegen die Auflagen der Stadt Villingen-Schwenningen verstoßen haben.

Villingen-Schwenningen - Am Samstagmorgen versammelten sich etwa 100 Teilnehmer auf dem Bahnhofsvorplatz in Schwenningen zu einer angemeldeten Kundgebung des offenen antifaschistischen Treffen Villingen-Schwenningen.

Bereits bei der Auftaktkundgebung stellte die Polizei Verstöße gegen die Auflagen zur Einhaltung der Mindestabstände und Maskentragepflicht fest. Auch im weiteren Verlauf des geplanten Aufzugs in Richtung Marktplatz konnten weder die Versammlungsleiterin noch die eingeteilten Ordner für die Einhaltung der Auflagen Sorge tragen.

Teilnehmer zündet Bengalo

Im Bereich der Bürkstraße zwischen Bertha-von-Suttner-Straße und Gartenstraße wurde durch einen Versammlungsteilnehmer Pyrotechnik in Form eines sogenannten "Bengalo" abgebrannt. Auf dem Markplatz löste die Polizei schließlich die Demonstration aufgrund fortlaufender Verstöße gegen die Auflagen auf.

Ein Tatverdächtiger, der durch die Polizei als Zünder der Pyrotechnik identifiziert werden konnte, wurde vorläufig festgenommen. Dabei solidarisierten sich einige Teilnehmer, wobei zwei Personen auch aktiv Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen leisteten.

Ein Polizeibeamter sowie ein Beamter des kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Villingen-Schwenningen wurden leicht verletzt. Nach Anordnung eines Platzverweises verließen die noch vor Ort befindlichen Personen schließlich den Marktplatz.

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