Die Feuerwehr in Dunningen erhält drei neue Einsatzfahrzeuge. Bei einer feierlichen Übergabe und Weihe wurde das Engagement der Einsatzkräfte gewürdigt.
Großes Fest für die Dunninger Feuerwehr: Gleich drei Fahrzeuge sind im Rahmen einer Feier im Seedorfer Feuerwehrhaus offiziell ihrer Bestimmung übergeben und von Diakon Armin Kaupp geweiht worden.
Der Seedorfer Abteilungskommandant Andreas Jehle konnte zu diesem freudigen Ereignis zahlreiche Feuerwehrleute aus allen drei Abteilungen, Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Alterswehr sowie etliche Ehrengäste begrüßen.
Glückwünsche zur Anschaffung der Fahrzeuge überbrachte Landrat Wolf-Rüdiger Michel. Sein Dank galt in erster Linie den Feuerwehrleuten für deren Einsatz und Engagement. „Sie sorgen dafür, dass wir nachts gut schlafen können.“ Verwaltung und Gemeinderat stünden voll hinter der Feuerwehr, hob Michel hervor. Er erwähnte, dass die Kommune den Mannschaftstransportwagen (MTW) selbst finanziert habe.
Teststation hilft bei der Finanzierung
Bürgermeister Peter Schumacher verriet, dass die Feuerwehr zu den Kosten von knapp über 40 000 Euro einen Betrag von 20 000 Euro aus den Erlösen für den Betrieb des Corona-Testzentrums beigesteuert habe. Der Mannschaftstransportwagen könne – so die Aussage des Schultes - als „Allroundgenie“ bezeichnet werden. Das Fahrzeug werde vielfältig genutzt.
Die heutige Fahrzeugweihe sei ein besonderer Anlass, nicht nur für die Dunninger Feuerwehr, sondern für die gesamte Gemeinde, freute sich Bürgermeister Peter Schumacher. Mit der Übergabe und Segnung der beiden neuen mittleren Löschfahrzeuge (MLF) sowie des MTW würden zwei Projekte abgeschlossen, die über mehrere Jahre hinweg mit großem Engagement, Weitblick und technischer Kompetenz vorbereitet worden seien.
Die Beschaffung der beiden MLF gingen laut Schumacher auf eine „strategische Entscheidung der Feuerwehr und des Gemeinderats“ aus dem Jahr 2023 zurück. Die zwei baugleichen und identisch ausgestatteten Fahrzeuge schafften Synergieeffekte und stärkten dauerhaft die Einsatzfähigkeit der Gesamtwehr. Die Gesamtkosten für beide MLF betrugen knapp 940 000 Euro. Aus dem Landesfördertopf „Zuwendungen für das Feuerwehrwesen“ (ZFeu) bekam die Gemeinde 136 000 Euro überwiesen.
Ein langer Weg
Gesamtkommandant Volker Hils skizzierte kurz den Werdegang von der Entscheidung des Gemeinderats bis hin zur Auslieferung der Fahrzeuge auf. „Viele Zahnräder“ hätten dabei ineinandergegriffen. Die ersetzten Fahrzeuge seien intensiv genutzt worden. Auch Hils schloss sich den Dankesworten seiner Vorredner an.
Mit einem kurzen stillen Innehalten gedachte die Feuerwehrfamilie an den vor wenigen Tagen verstorbenen Schramberger Feuerwehrkameraden Karl -Friedrich Teufel.
Weihen bedeute – so Diakon Kaupp -, die Fahrzeuge in den Dienst Gottes zu stellen. Wichtiger seien jedoch die Menschen, die in dem Auto säßen. Die Feier wurde von den Seedorfer „Hinterhofmusikanten“ mit flotter Marschmusik umrahmt.