Symbolischer Knopfdruck mit (von links) Martin Schaible (hinten), den Bürgermeistern Bernhard Tjaden, Johannes Blepp und Markus Huber sowie Wassermeister Marc Kraibühler und Stadtrat Alois Schanz. Foto: Stöhr

Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde der neu eingerichtete und erweiterte Hochbehälter bei Marschalkenzimmern kürzlich in Betrieb genommen.

Dornhan-Marschalkenzimmern - Gut zwei Jahre lang dauerten die Arbeiten rund um den Hochbehälter (HB) in der Stockgasse. Bisher diente die Anlage für die Wasserversorgung des Ortsteils Weiden, nun ist sie auch für Marschalkenzimmern zuständig. Seit Kurzem ist der Hochbehälter in Betrieb gegangen, informierten Wassermeister Marc Kraibühler und der Verbandsvorsitzende des Zweckverbands Heimbach-Wasserversorgungsgruppe, Dornhans Bürgermeister Markus Huber. Es fehlten nur noch ein paar Feinheiten bei der Elektronik sowie die Einzäunung.

Von Rücklagen und Umlagen finanziert

Mit vor Ort waren auch die Bürgermeister der beiden Verbandsgemeinden Fluorn-Winzeln und Bösingen, Bernhard Tjaden und Johannes Blepp, sowie Projektleiter Martin Schaible vom Empfinger Ingenieurbüro "Dreher + Stetter", Stadtrat Alois Schanz und Stadtkämmerer Benjamin Gramlich.

Insgesamt kostete die Maßnahme, die in zwei Bauabschnitten (Leitungen, Hochbehälter) eingeteilt war, etwa 1,1 Millionen Euro, erklärte der Verbandsvorsitzende. 611 000 Euro Förderung kommen vom Land Baden-Württemberg. Die Stadt Dornhan beteiligt sich mit 260 000 Euro. Für den Zweckverband (ZV) fallen Kosten in Höhe von 850 000 Euro an. Diese wurden von Rücklagen des ZV und Umlagen finanziert, so Huber.

Infrastruktur verbessert

Die Inbetriebnahme bedeute eine weitere Verbesserung der Infrastruktur. Es seien "kleine Schritte, die das Leben besser machen in der Gemeinde", freute sich der Dornhaner Bürgermeister.

Im Zuge der Arbeiten habe man auch den Weg in Richtung Ort saniert, Leerrohre für Breitband verlegt und einen Überflurhydranten für die Feuerwehr installiert. Damit die nahe gelegenen Häuser genügend Wasser bekommen, musste im Hochbehälter eine Druckerhöhungsanlage eingebaut werden (wir berichteten). Im Gegenzug war es nötig, dass die Haushalte in tieferer Ortslage einen Druckminderer bei sich einbauten.

"Runde Geschichte mit großem Mehrwert"

Betreut wurde das Projekt von Ingenieur Martin Schaible. Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde die neue Anlage in Betrieb genommen. Huber sprach von einer "runden Geschichte mit großem Mehrwert". Zudem habe man die Maßnahme gut mit eigenen Mitteln schultern können.