Als gute Familie sieht Ortsvorsteher Peter Grether aus Gresgen den Verschönerungsverein des Ortes.
„In der Vereinsfamilie bringen sich Eure Mitglieder für den Ort ein, halten Wanderwege frei, sorgen für Sitzgelegenheiten an Rast- und Aussichtsplätzen und kümmern sich um die Schutzhütten rund um das Dorf“, sagte Grether. All das war ihm ein besonderes Dankeschön in der Jahreshauptversammlung wert.
Aktivitäten des Vereins
Liebevoll die Zuwendung der Vereinsmitglieder zu ihren „Bänkli“, dies die Bezeichnung der über 100 Sitzgelegenheiten an den Rastplätzen, die ständig kontrolliert und restauriert werden. Vorstand Markus Schleith und Vize Björn Heitzmann achten auf die Aktualisierung des Bänkliverzeichnisses, damit auch keines vergessen wird.
Der im Jahr 1907 gegründete Verein macht sich um die Zukunft keine Sorgen. Junge Mitglieder engagieren sich und haben Freude bei der gemeinsamen Pflege im und rund um das Dorf. Dies berichtete Protokollantin Tina Schöne. Tradition trifft damit Moderne im Gresger Vorzeigeverein. Professionell die Homepage, in der von Harald Schöne das Geschehen festgehalten wird. Mittlerweile dank ihm smartphonefähig, so das sich die Besucher auch über Mobilfunkgeräte kundig machen können. Sie erfahren das Vereinsleben und Praktisches für ihre Erholung. Unter der Rubrik Wandern können sich Gäste auf schöne Wege einladen lassen. Typisch: einmal eine traditionelle Karte mit Wegen rund um den Erholungsort und daneben Komoot-Anwendungen mit Routen, die ständig ergänzt werden.
Aussichtspavillon
Mittlerweile sind fünf Schutzhütten in der Vereinsbetreuung. Ein zentrale Rolle spielt die Lamerdinshütte. Mit einem Festumzug zu diesem Standort oberhalb des Dorfes feierte die Dorfgemeinschaft 1907 die Vereinsgründung. Nun wird der Aussichtspavillon renoviert. Wie Björn Heitzmann erläuterte steht die Planung, die Grundstückseigentümer haben ihr Einverständnis gegeben und die Stadt stellt das benötigte Holz zur Renovierung des Schmuckstückes. In Zusammenarbeit mit dem Hofgut LEO entsteht ein Landwirtschaftspfad, wie Thomas Hann berichtete. Mit ihm kümmert sich Daniel Weiß um das Projekt mit dem die bäuerliche Arbeit vorgestellt und erklärt wird.
Landwirtschaftspfad
Neben der Vorstellung des Berufes geht es auch um die Bedeutung der Landwirtschaft zum Erhalt unseres Lebensraumes. Gefördert wird das Ganze vom Biosphärengebiet Schwarzwald. Noch steht die Route des Projektpfades mit den verschiedenen Stationen nicht genau fest. Es wird aber wohl im oder um den Rümmelisbühl, den Hausberg des Ortes Gresgen, sein. Die beiden Visionäre haben das erste Ziel vor Augen und träumen schon vom nächsten. Neben der Landwirtschaft soll danach die Forstwirtschaft im Fokus stehen.
Im Herbst ffindet der Hock auf dem Rümmelisbühl am Sonntag, 13. September. statt..