Schon lange gibt es in Wittelbach den Wunsch, den Platz in der Mühlbachstraße umzugestalten. Foto: Kiryakova

Die Fläche beim Kastanienbaum in der Wittelbacher Mühlbachstraße wird umgestaltet. Der Ortschaftsrat zeigte sich angetan.

Der Wunsch nach einer Umgestaltung des Platzes beim Kastanienbaum in der Mühlbachstraße beschäftigt den Ortschaftsrat schon länger. Nun liegen erstmals konkrete Pläne vor – für einen Ort, der seit Jahren nicht genutzt wird. Ortsvorsteher Werner Göhrig und Bauhofleiter Mathias Schmidt haben dafür ein Gestaltungskonzept erarbeitet und nun im Ortschaftsrat vorgestellt.

 

Obwohl die Fläche überschaubar ist, soll die Neugestaltung sowohl Touristen als auch die Wittelbacher ansprechen und zum Verweilen einladen. Geplant ist eine geschwungene Wegführung, die um einen zentralen Platz herumführt. Entlang des Wegs sollen neue Sitzbänke aufgestellt werden, eventuell ergänzt durch eine Relaxliege. Auf dem Platz selbst ist ein kleiner Pavillon vorgesehen, in dem sich Wanderer, Radfahrer und andere Besucher ausruhen oder bei schlechtem Wetter Schutz suchen können.

Die bestehende Einfriedungsmauer bleibt erhalten und markiert weiterhin die Platzgrenze. Ein derzeit fehlender Mauerabschnitt von rund 3,25 Metern könnte neu gebaut oder alternativ durch Blumentröge ersetzt werden.

Zwei Bauabschnitte

Die Umgestaltung ist in zwei Bauabschnitte gegliedert. Bereits im Frühjahr soll der Bauhof die Wegführung, die Sitzgelegenheiten, die Bepflanzung sowie Reparaturarbeiten an der Mauer umsetzen. Für 2027 sind weitere Ergänzungen geplant: Informationstafeln mit historischem oder aktuellem Bezug, ein Insektenhotel und der Pavillon. Themen für die Tafeln sind die katholische Kirche St. Peter und Paul in Wittelbach, der historischer Alte Bantlehof, die Ortsgeschichte, Bauernhöfe, das Gasthaus Ochsen, die Marienkapelle und das Drafensche Haus, die damalige Schule.Das Insektenhotel und die neuen Pflanzen sollen zudem zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen. Für den Bau des Insektenhotels hat die KJG Seelbach bereits Interesse signalisiert.

Der erste Bauabschnitt soll laut Vorlage rund 5000 Euro kosten, die Mittel sind im Haushaltsplan für 2026 vorgesehen. „Ich begrüße die Idee und denke, dass der Platz durch die Umgestaltung endlich genutzt wird“, sagte Tyler Schmidt. Auch Martin Kopf lobte das Vorhaben und „den gelungenen Planvorschlag“. Thomas Himmelsbach betonte, dass die Aufteilung in zwei Bauabschnitte sinnvoll sei, zudem würde der Platz eine Aufwertung bekommen.