Die Hauptakteure der Vernissage (von links): Neufras Bürgermeister Reinhard Traub, Künstler Wolfgang Brix, Laudator Wolfgang Bastian und Christian Simmendinger Foto: Gauggel

Der Neufraer Künstler Wolfgang Brix stellt derzeit Bilder im Rathaus aus. Die Vernissage war am Samstagabend.

Neufras Bürgermeister Reinhard Traub war bei der Begrüßung der Gäste mit Blick in den Sitzungssaal sichtlich überrascht, aber auch erfreut darüber, dass so viele Kunstfreunde zur Vernissage des Neufraer Künstlers Wolfgang Brix am Samstagabend ins Rathaus gekommen waren.

 

Ein besonderer Willkommensgruß galt dabei neben Brix insbesondere auch Christian Simmendinger, der die Eröffnungsfeier am E-Piano passend zu den ausgestellten Werken musikalisch umrahmte.

Zu der Laudatio war der Vorsitzende der „Burladinger Maler“ Wolfgang Bastian gekommen. Er erinnerte daran, dass schon in früheren Jahren im Neufraer Pfarrhaus Werke der Burladinger Künstlergruppe der Öffentlichkeit gezeigt worden seien, jedoch mit der „Kunst im Rathaus“ hier in Neufra ein neues Kapitel der Kunstpräsentation im Fehlatal aufgeschlagen werde. Er beschrieb Wolfgang Brix, obwohl dieser erst seit fünf Jahren in der Gruppe dabei ist, nicht nur als äußerst produktiv, sondern vor allem auch als einen der kreativsten Künstler der Region.

„Brix-Art“ ist einmalig

Durch seine abstrakten, farbenfrohen Werke in Öl auf Leinwand, die in Technik und Ausdruckskraft mitunter an die Werke des weltweit bekannten Künstlers Gerhard Richter erinnerten, sei es Wolfgang Brix gelungen, ein eigenes, unverwechselbare Genre zu schaffen, welches als „Brix-Art“ einmalig sei. Seine Werke bestechen in ihren abstrakten Hintergründe nahezu fotorealistisch hinein komponierten Tierdarstellungen.

Foto: Gauggel

Darüber hinaus habe sich Brix durch die Weiterentwicklung eines uralten aus Italien stammenden und sehr aufwändigen Druckverfahrens, der sogenannten Monotypie, einen Namen gemacht. Bei der Monotypie entstehen keine bildgleichen Auflagen, vielmehr sei jeder Druck ein unverwechselbares Unikat.

Der Künstler im Gespräch

Beim anschließenden Umtrunk gab es Gelegenheit mit dem 70-jährigen Künstler, der mit seiner Familie in Neufra lebt und bis zur Rente als Mechanikermeister in einem ortsansässigen Betrieb gearbeitet hat, ins Gespräch zu kommen.

Noch bis zum 26. Juli werden 38 Bilder zu den üblichen Öffnungszeiten im Neufraer Rathaus ausgestellt. Während des Neufraer Dorffests am kommenden Wochenende ist die Ausstellung ebenfalls geöffnet.