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Vermittlungsstopp Kein Haustier als Weihnachtsgeschenk

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Hunde und andere Haustiere haben als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum nichts zu suchen, finden Tierheime. (Symbolfoto) Foto: dpa

Region - An Heiligabend versammeln sich Freunde und Familien um den geschmückten Tannenbaum. Die Geschenke liegen schön drapiert um die Krippe. Nicht selten liegen dazwischen aber auch Katzen, Hunde oder Nager, die als Last-Minute-Idee aus einem Tierheim geholt wurden. Um dem entgegenzuwirken, haben Einrichtungen in der Region einen Vermittlungsstopp vor Weihnachten eingeführt.

"Wir wollen nicht, dass Tiere unüberlegt in Familien geholt werden", erklärt Carola Greiner, Leiterin des Tierheims "Renate Lang" in Horb. "Vor allem Kinder drängeln oft darauf, dass sie beispielsweise ein Kaninchen haben wollen."

Seit einigen Jahren schließt die Einrichtung eine Woche vor Weihnachten für Besucher. "Die Tiere sollen in eine ruhige Umgebung kommen, nicht in den Weihnachtsstress", sagt Greiner. Die Besucher würden den Vermittlungsstopp akzeptieren. "Das Verständnis ist über die Jahre gewachsen."

"Das Tier muss zum Menschen passen"

Seit zehn Jahren hat das Kreistierheim Schwarzwald-Baar-Kreis einen Vermittlungsstopp eingeführt. Dieser geht bis zum 27. Dezember.

"Der ein oder andere ist beleidigt, aber die meisten sind einsichtig", sagt Leiterin Nadine Vögel. Sie möchte mit dem Stopp erreichen, dass beispielsweise eine allein lebende Oma nicht kurzerhand mit einem Kätzchen beschenkt wird, obwohl sie diese Vierbeiner gar nicht mag. "Das Tier muss zum Menschen passen", findet die Leiterin.

Im Dezember 2018 hat schwarzwaelder-bote.de das Tierheim besucht:

Auch unter dem Jahr vermitteln die Mitarbeiter keine Tiere an Menschen, die damit andere beschenken möchten. Um enttäuschte Besucher zu besänftigen, lädt das Tierheim am Abend vor dem vierten Advent zum Fest "Weihnachten der Tiere" ein. Besucher können die Einrichtung und ihre Bewohner besuchen.

Kein Vermittlungsstopp in Rottweil

Kein Vermittlungsstopp gibt es im Tierheim Rottweil. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir auch über Weihnachten seriöse Anfragen erhalten", sagt die stellvertretende Tierheimleiterin Vanessa Schreiber. Dafür sind die Mitarbeiter sensibler bei der Vermittlung vor Weihnachten und überprüfen durch Hausbesuche und Gespräche, ob der Vierbeiner in die Familie passt. "Es passiert selten, dass Tiere, die wir vermittelt haben, wieder bei uns landen", berichtet Schreiber.

Was sagt die stellvertretende Leiterin Besuchern, die spontan ein Kätzchen suchen? "Dass Tiere keine Geschenke sind. Die Verantwortung für das Tier liegt letztendlich bei den Erwachsenen."

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