An der Ecke Schramberger Straße und Weilersbacher Straße zeigt die neue Markierung jetzt an, dass das Haltverbot verlängert wurde. Foto: Daniela Schneider

Eine als gefährlich empfundene Verkehrssituation in Schwenningen wurde überprüft. Jetzt verlängerte die Stadt das Haltverbot und markierte Parkflächen neu.

Mitte Dezember hat er die Stadt auf das Problem aufmerksam gemacht – und jetzt kann sich der Schwenninger CDA-Kreisvorsitzende Gottfried Schmidt schon über eine Antwort und sogar direkt über eine Lösung freuen.

 

Sein Anliegen war es gewesen, dass sich die Verantwortlichen die Ecke Schramberger Straße und Weilersbacher Straße in Schwenningen genauer anschauen. Dort, so seine Beobachtung, kann es im Begegnungsverkehr recht eng werden und es komme auch schonmal vor, dass Autos gar auf den Gehweg ausweichen. Schmidt hatte hier eine Gefahrenstelle erkannt, die Stadtverwaltung informiert und die reagierte prompt und prüfte die Situation.

„Vom 10. bis 18. Dezember wurden Verkehrsdaten erhoben“, berichtet Patrick Ganter aus der städtischen Pressestelle.

Aus der als kritisch beschriebenen Fahrtrichtung wurden demnach in 8,2 Tagen 5999 Fahrzeuge gezählt, im Schnitt rund 727 pro Tag beziehungsweise etwa 30 pro Stunde. Das entspreche gemäß der sogenannten Verkehrsmengenkarte einer „schwachen Verkehrsbelastung“.

Vollzugsdienst war vor Ort

Der städtische Vollzugsdienst habe die Stelle im Dezember 2025 und Januar 2026 zudem „verstärkt bestreift und festgestellt, dass insbesondere abends und nachts vermehrt in Einmündungsnähe geparkt wird“.

Und auch eine Abfrage beim Polizeirevier erfolgte. Sie ergab demnach für 2023 bis 2025 vier Unfälle im Bereich, „ohne Unfallhäufung“.

„Als Konsequenz wird das bestehende Haltverbot im Fünf-Meter-Bereich per Grenzmarkierung verlängert. Zudem wird der Beginn des zulässigen Parkens durch einen Parkwinkel eindeutig markiert“, fasst der Sprecher zusammen. Die verkehrsrechtliche Anordnung sei erlassen worden und das Grünflächen- und Tiefbauamt setzte die Maßnahme nun technisch um.

Gottfried Schmidt schätzt sich glücklich, dass das Thema so schnell beackert wurde. Und eine Information, die er auch noch von der Stadt bekommen hat, gefällt ihm sehr gut: „Darüber hinaus bleibt die Örtlichkeit weiterhin im Fokus des städtischen Vollzugsdienstes,“ wurde ihm nämlich mitgeteilt. Schmidt freut’s, wenn es der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle dient.

„Ich habe mich bei der Stadt bedankt, dass sie meinem Anliegen so schnell gefolgt sind - und eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben. Eine Lösung, mit der wir Autofahrer und die Anwohnerschaft gleichermaßen zufrieden sein können. Die Anzahl der Autos wächst - und wir Autofahrer erwarten, dass die Parkmöglichkeiten im selben Tempo mitwachsen. Diese Denkweise kann nicht aufgehen“, ist er sich sicher. „Mehr Rücksichtnahme unter den Verkehrsteilnehmern wäre ein genialer Beitrag für mehr Sicherheit auf den Straßen“, findet Schmidt.