Es ist schon phänomenal: Egal ob in Meßstetten oder anderswo im Land der Autofahrer – alle klagen über Raser. Meint zumindest unsere Kollegin.
Zu schnell und damit zu laut seien viel zu viele, ist von jenen zu erfahren, die an vielbefahrenen Straßen oder an schön geraden Rennstrecken leben. Angesichts der hohen Quote an Menschen, die unter Rasern leiden, dürfte es eigentlich gar keine mehr geben – sofern alle nach dem Prinzip handelten: „Was du nicht willst, das man Dir tu, das füg’ auch keinem Ander’n zu“.
Doch wer selbst im Auto sitzt und es eilig hat, nimmt seinen Tachostand wohl meist nicht ganz so kritisch unter die Lupe wie den eines Autofahrers, der an einem vorbeiflitzt. Wenn alle, die sich an Rasern und Verkehrslärm stören, bei sich anfingen, wäre die Spezies der Ruhestörer und Verkehrsgefährder ganz schnell vom Aussterben bedroht. Und das wäre genau genommen doch ganz gut so, oder nicht?.